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Galant: 30 UNRWA-Mitarbeiter waren am Massaker vom 7. Oktober beteiligt

Der israelische Verteidigungsminister erklärte gegenüber Journalisten, dass 1.468 der 13.000 UNRWA-Mitarbeiter in Gaza Mitglieder der Hamas oder des Palästinensischen Islamischen Dschihad seien.

Galant UNRWA
Verteidigungsminister Yoav Galant während einer Pressekonferenz im Hakirya-Stützpunkt in Tel Aviv am 26. Oktober 2023. Foto von Avshalom Sassoni/Flash90

Der israelische Verteidigungsminister Yoav Galant hat vor Journalisten erklärt, dass der jüdische Staat über Informationen verfüge, wonach 30 Mitarbeiter des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) an dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober beteiligt gewesen seien.

Bei der Pressekonferenz gab der Minister die Namen und Fotos von 12 UNRWA-Mitarbeitern bekannt, die nach israelischen Angaben an dem Anschlag vom 7. Oktober beteiligt waren. Einer der 12 ist Faisal al-Naami, ein UNRWA-Sozialarbeiter, der nach israelischen Angaben am 7. Oktober auf israelischem Gebiet gesehen wurde und an der Entführung eines Soldaten in der Stadt Be’eri beteiligt war.

Ein anderer, Ala Jouda, ist UNRWA-Religionslehrer für Arabisch und Kompaniechef des Nuseirat-Bataillons der Hamas. Er wurde auf israelischem Gebiet festgenommen.

Laut Galant sind 1.468 der 13.000 UNRWA-Mitarbeiter in Gaza Mitglieder der Hamas oder des Palästinensischen Islamischen Dschihad.

Israel hatte erstmals im Januar erklärt, dass 12 UNRWA-Mitarbeiter an den Angriffen vom 7. Oktober beteiligt gewesen seien. Daraufhin kündigten 15 Staaten, darunter die USA, an, die Finanzierung des Hilfswerks einzustellen.

Siehe auch: Tacheles mit Aviel – UNRWA – vom Engel zum Bengel

Als Reaktion auf die Vorwürfe setzten die Vereinten Nationen eine unabhängige „Verifizierungsgruppe“ ein, die beurteilen soll, ob das UNRWA seine Neutralität wahrt und angemessen auf angebliche Verletzungen dieser Neutralität reagiert.

Kritiker erklärten gegenüber JNS, dass das Gremium, dem auch Organisationen angehören, die Südafrikas Behauptung, Israel begehe Völkermord, gelobt haben, nicht in der Lage sei, die Probleme der UNRWA zu lösen.

„Dies ist eine Farce, ein verzweifelter Plan, um die UNRWA zu retten“, sagte Rich Goldberg, ein leitender Berater der Foundation for Defense of Democracies, die sich mit internationalen Organisationen beschäftigt.

„Die Vereinten Nationen erkennen weder die Hamas noch den Islamischen Dschihad als Terrororganisationen an, und dieser Generalsekretär hat sich als voreingenommen gegenüber Israel erwiesen“, sagte Goldberg gegenüber JNS. „Die Zeit der UNRWA ist vorbei. Die einzige Reform, die die amerikanischen Steuerzahler schützen wird, ist das Ende der UNRWA“.

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Patrick Callahan

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