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IDF entdeckt größte Waffenfabrik im Gazastreifen seit Beginn des Krieges

In der Fabrik wurden Raketen hergestellt, die den Norden Israels erreichen konnten – IDF tötet 40 Terroristen in Khan Yunis.

IDF
Israelische Streitkräfte untersuchen Raketenteile in der größten Waffenfabrik, die seit Beginn des Krieges gegen die Hamas in Gaza entdeckt wurde, im Lager Al-Bureij im Zentrum des Gazastreifens, 8. Januar 2024. Bild: IDF.

Die israelische Armee (IDF) hat am Montag bekannt gegeben, dass sie im Zentrum des Gazastreifens die größte Waffenfabrik gefunden haben, die seit Beginn des Krieges entdeckt wurde.

Die Waffenfabrik sei Teil eines massiven Tunnelsystems, das sich 30 Meter unter dem Lager Al-Bureij befinde, teilte die IDF mit. Die dort produzierten Raketen hätten eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern, so die IDF. Darüber hinaus wurden weitere Waffenfabriken zur Herstellung von Sprengstoff, Raketenlenksystemen, Mörsergranaten, Kleinwaffen und Drohnen entdeckt.

„Dies ist die größte Waffenproduktionsstätte, die wir seit Beginn des Krieges entdeckt haben“, sagte IDF-Sprecher Konteradmiral Daniel Hagari, am Montag in seiner täglichen Pressekonferenz.

„Diese Fabrik war mit einem unterirdischen Tunnelsystem verbunden, durch das Waffen in den gesamten Gazastreifen transportiert wurden. Die dort produzierten Raketen wurden auf das israelische Kernland und andere Gebiete des Staates Israel abgefeuert. Wir werden weiterhin gegen die Produktionsinfrastruktur der Hamas, gegen ihr unterirdisches System und gegen die Hamas-Führer im gesamten Gazastreifen vorgehen“, sagte er.

Nach Angaben der IDF produzierten die Hamas-Terroristen im Lager Al-Bureij viele der Waffen, die sie bei ihrem Einmarsch in den Süden Israels am 7. Oktober benutzten. An diesem Tag wüteten Tausende von Terroristen im nordwestlichen Negev, ermordeten 1.200 Zivilisten und Soldaten, verwundeten Tausende und nahmen 240 Geiseln mit zurück nach Gaza. Während die meisten von ihnen im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens im November freigelassen wurden, werden schätzungsweise 129 Geiseln noch immer festgehalten. Während des Angriffs wurden tausende Raketen auf Israel abgefeuert.

IDF weitet Bodenoperationen in Khan Yunis aus

Die israelische Armee hat ihre Operationen in der Hamas-Hochburg Khan Yunis im südlichen Gazastreifen ausgeweitet. Bei den Angriffen seien 40 Terroristen getötet worden.

Außerdem seien „bedeutende“ Tunnel sowie eine große Anzahl von Waffen entdeckt worden, darunter AK-47-Gewehre, Panzerfäuste, Granaten, Munition und Militärwesten.

Die israelische Marine griff auch die Seestreitkräfte der Hamas an, darunter Militärposten, Lagerhäuser und Schiffe.

 

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Patrick Callahan

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