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MitgliederGeschlechtertrennung in ganz Israel?

Wenn Frauen in den hinteren Teil des Busses geschickt werden, sollten Männer sich fragen: „Bin ich wirklich so schwach?“

Frauen
Ein Schild in Jerusalems ultraorthodoxem Viertel Mea Shearim fordert, dass Männer und Frauen in getrennten Bereichen des Busses sitzen und nur mit "koscheren" Linien fahren, die diese Trennung garantieren. Foto von Nati Shohat/Flash90

Orthodoxe Juden haben strenge Vorschriften für die Vermischung von Männern und Frauen. Einige ihrer Regeln sind biblisch begründet (3.Mose 15,19-20), andere sind völlig unbegründet.

So berühren sich orthodoxe Männer und Frauen nur, wenn sie verheiratet sind. Und wenn sie es sind, haben sie getrennte Betten, die „koschere“ Betten genannt werden, wenn die Frau ihre Periode hat. Außerdem gibt es in Synagogen, bei Hochzeiten und gesellschaftlichen Zusammenkünften getrennte Bereiche für beide Geschlechter. Einige orthodoxe Stadtteile haben es sogar auf sich genommen, (illegal) Gehwege und Gassen nur für Männer und nur für Frauen auszuweisen, damit es, Gott bewahre, nicht zu einer versehentlichen Berührung auf engem Raum kommt.

Dies wird als „shomer negiah“ bezeichnet, ein Begriff, der sich auf jemanden bezieht, der den körperlichen Kontakt mit Angehörigen des anderen Geschlechts unterlässt. Innerhalb der orthodoxen und religiösen Praktiken ist dies die Norm, aber nicht in der übrigen israelischen Gesellschaft.

Kürzlich wurde im Zuge der Änderung der Regierungspolitik ein neues Gesetz vorgeschlagen, das religiösen Männern...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Geschlechtertrennung in ganz Israel?”

  1. Georg Lutter sagt:

    Danke für die Beendigung der Werbung. Die Konzentration auf die wichtigen Inhalte ist ohne die ständige Werbeunterbrechung besser.

  2. marie.luise.notar sagt:

    Ich war ab 1962 in einer höheren Schule in einem Kloster. In den ersten 2 Jahren dieser Gymnasiumszeit hatte ich mal eine ärmellose Bluse wie die Autorin Oriel…Es wurde mir erklärt, dass das nicht in Ordnung ist. Es hat aber nur wenige Jahre gedauert und der Minirock wurde toleriert….

  3. Bodo Hüfing sagt:

    Die Ultraortodoxen Leute dürfen nicht in die Politik und ihre eigenen Gesetze machen, das ist absolut gefährlich für den liberalen Rest Israel. Wenn das passiert gibt es Mord und totschlagen das liegt auf der Hand. Wenn diese Leute so leben wollen schickt sie dort ihn wo sie keinen Schaden anrichten können, Stichwort Wüste wäre da passend. Sie wollen sich nicht in die normale Gesellschaft einfügen und bestehen auf ihre menschlichen gemachten religiösen Gesetze. Mit dem Mosaischen Schriften haben solche übertriebenen Vorschriften nichts mehr zu tun. Das passt eher zu eine religiösen Sekte als zu dem wahren Glauben. Hashem sieht aber auch das und wird es richten zu seiner Zeit

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