Am heutigen Dienstag wurden mindestens 25 Raketen aus dem Gazastreifen auf den Süden Israels abgefeuert, wobei zwei Raketen sogar in Sderot einschlugen und mindestens drei Zivilisten schwer verletzt wurden. Dies geschah nur wenige Stunden, nachdem der palästinensische Funktionär des Islamischen Dschihad, Khader Adnan, nach einem dreimonatigen Hungerstreik in israelischem Gewahrsam starb.
Die ersten drei Raketen schlugen in offenem Gelände nahe der Grenze zum Gazastreifen ein. Die „Iron Dome“ Anlage wurde nicht aktiviert. Außerdem schlug am Dienstagmorgen ein aus dem Gazastreifen abgefeuerter Mörser in der Nähe des Grenzzauns ein.
Später am Nachmittag wurden nach Angaben der IDF-Sprechereinheit 22 weitere Raketen abgefeuert, die in Sderot, Nir Am, Sde Avraham, Erez und einigen anderen Städten Sirenen auslösten.
Vier Raketen wurden abgefangen, 16 landeten auf freiem Feld, zwei schlugen in städtischen Gebieten ein, so die IDF. Eine Rakete schlug auf einer Baustelle in Sderot ein, eine andere traf den Hof eines Hauses in der Stadt.
Bei dem Raketenangriff auf einer Baustelle in Sderot wurden zwei ausländische Staatsangehörige leicht und ein anderer Mann durch Granatsplitter schwer verletzt, wie der Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte.
Verteidigungsminister Yoav Gallant zog nach dem Raketenangriff auf den Süden Israels eine erste Bilanz mit Militärchef Herzi Halevi, teilt sein Büro mit.
„Jeder, der versucht, den Bürgern Israels zu schaden, wird es bereuen“, so Gallant nach dem Gespräch.




