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MitgliederGebete an den Herrn Jeschua?

Zwischen Gott, dem Vater, und seinem Sohn Jeschua besteht eine einzigartige göttliche Hierarchie, deren Einzelheiten für den Menschen ein großes Geheimnis bleiben.

Sollten die Gebete eines Gläubigen an Gott, den Vater, oder an Jeschua gerichtet sein? Oder gibt es keinen Unterschied zwischen den beiden?
Sollten die Gebete eines Gläubigen an Gott, den Vater, oder an Jeschua gerichtet sein? Oder gibt es keinen Unterschied zwischen den beiden? Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Die Gebete von Männern und Frauen im Tanach richten sich an Gott (Elohim – אלוהים), der im Hebräischen auch unter dem Namen JHWH (יהוה) bekannt ist. Diese geheiligten Bezeichnungen werden in anderen Sprachen üblicherweise mit „der HERR“ übersetzt. Allerdings ist „der Herr“ ein weniger fokussierter oder „scharfer“ Ausdruck als die Begriffe Gott und JHWH. So beteten beispielsweise der Patriarch Abraham, die Propheten Mose, Samuel und Elisa sowie König Hiskia zu JHWH (1. Mose 20,17-18; 2. Mose 11,2; 1. Samuel 8,6; 2. Könige 6,17; Jesaja 37,15), genau wie Hanna, Samuels Mutter (1. Samuel 1,10.12). Andere Bitten bezogen sich auf den Gott des Himmels und der Erde (1. Mose 24:3, 7; Nehemia 1:4-6), und auch auf den Gott Israels (אלהי ישראל) (Jesaja 29:23; Psalm 106:48).

Gebete an den Verborgenen Vater

In den vier Evangelien betete der Herr Jeschua mehr als einmal zu seinem Vater im Himmel, der in der Tat die einzige ursprüngliche Quelle von allem ist (Mt 11,25-26; Mk 14,36; Lk 10,21). Damit gab der Gottessohn allen Generationen von Jüngern des Messias ein klares Gebetsmodell vor. Als die ersten Jünger ihn fragten, wie sie beten sollten, lehrte er sie, ja befahl...

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Patrick Callahan

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17 Kommentare zu “Gebete an den Herrn Jeschua?”

  1. ruthtreitz sagt:

    Ich habe Ihnen gerade eben eine Nachricht geschickt.
    Ist System dann gemeldet, dass sie meinen dass ich ein Roboter bin. Ich hab ihr dreimal hintereinander die Den richtigen Code eingegeben und wurde noch weiter aufgefordert dies zu tun.
    Ich denke dass da etwas nicht im System stimmt.
    Liebe Grüße Ruth Treitz

  2. hdfuerst sagt:

    Die falschen Einfügungen der „Kirchenväter“ können nicht akzeptiert werden.
    Nach Matthäus, NT Kap.1 sagt der Stammbaum, dass Jesus (Jeschua) von Abraham über David bis zu seinem Vater Josef abstammte, und nicht von Gott gezeugt war.
    Hier sollten die Fehler der Kirchen nicht als Wahrheit gelten. sondern geprüft und wenn nicht in Übereinstimmung mit den Aussagen des TANACHs geändert werden.

  3. Jens Kaldewey sagt:

    Ich kann, und das kommt neuerdings immer wieder vor, den Artikel nicht zu Ende lesen, obwohl ich angemeldet bin.
    Bitte in Ordnung bringen!

  4. Annamarie Zinsli sagt:

    Ich habe das gleiche Problem wie Jens Kaldewey. Danke im Voraus für die Behebung!

  5. marie.luise.notar sagt:

    Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.
    Jesaja 44,6
    der Erste und letzte kommen noch vor in Jesaja 41.4…und in..Jes 48.12….
    Im NT eindeutig ausgewiesen als >>eines Menschen Sohn gleich< in Off. 1.11
    und V 13…..Ich will hiermit in keinster WEise dem Artikel widersprechen,
    diesen aber ergänzen.

  6. Leander Schürch sagt:

    Seid herzlich gegrüsst und danke für den Artikel.
    Dieser zeigt zwar interessante Aspekte von Jesus im AT auf, dennoch kann ich nicht allem Geschriebenen zustimmen, sondern muss in einigen Punkten klar widersprechen.
    Dass Jesus schon im AT den Menschen erschienen ist, hat er selber schon seinen Jüngern offenbart und ergänzend kann gesagt werden, dass – sofern ich Dr. Roger Liebi richtig verstanden habe – die Person „Der Engel des HERRN“ (Malchat Adonai) ebenfalls Jesus im AT darstellt.
    Was der Artikel mit der postulierten Hierarchie aber in Zweifel zieht, ist die Gottheit Jesu. Jesus ist Gott! Das geht unmissverständlich auch aus dessen Aussagen und beispielsweise aus dem Johannes Evangelium Kap. 1 V.1 hervor: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“

  7. Leander Schürch sagt:

    …Ich meine, dass es den Verstand von geschaffenen Menschen übersteigt, wenn sie den dreieinigen Gott zu verstehen versuchen – der Schöpfer kann von Seinen Geschöpfen letztlich nie vollständig erfasst, verstanden oder begriffen werden. Wir müssen uns hier gänzlich auf die Offenbarung Gottes Seiner Selbst in Gottes Wort abstützen.
    Dass es eine Hierarchie zwischen Gott Vater und Jesus (Gott Sohn) gäbe, ist im Artikel – abgesehen von Johannes 14.28 – hineingelesen und (Fehl-)Interpretation des Autors. Die scheinbare Argumentation im Artikel, dass Gott Jesus geschaffen hätte irrt – Gott hat Jesus nicht geschaffen (bitte ansonsten Textstelle angeben) sondern gezeugt, was nicht dasselbe ist! Jesus war schon immer Gott, und ist Gott, und wird immer einer der Drei des dreieinigen Gottes sein! Jesus ist der Gott, der leibhaftig als Messias auf die Erde kam und uns am Kreuz von Golgatha zum Retter von unseren Sünden und zum Heiland wurde!

  8. Leander Schürch sagt:

    …Aber nicht nur das, sondern ER wurde uns auch zum Vorbild, der uns zeigte, wie ein Mensch – Jesus war als Menschensohn eben auch ganz Mensch – der auf Erden ist, zu Gott im Himmel beten soll. Aus diesem Lehrauftrag respektive dem genannten Gebetsmodell eine Hierarchie abzuleiten, ist in meinen Augen nicht statthaft, sondern führt zur Verblendung, dass Jesus nicht Gott sei. Dass Jesus Gott ist, ist das Zentrale der Evangelien und des NT! Nahe an der Wahrheit zu sein, ist das Gefährlichste was es gibt!
    Wer anzweifelt – und sei dies auch nur im Geringsten – dass Jesus Gott war und ist, nämlich der Gott, der die sündigen Menschen mit sich selbst versöhnt hat, der predigt ein anderes Evangelium als das, welches uns durch die Apostel verkündigt wurde.
    Jesus und der Vater sind eins, beide sind Gott, genauso wie der Heilige Geist Gott ist, der auch einer der Drei im Wesen des dreieinigen Gottes ist.

  9. Leander Schürch sagt:


    Und noch dies: Jesus wurde zwar von einer Menschenfrau geboren, aber von Gott gezeugt – nicht etwa von Josef, seinem irdischen (Zieh-)Vater! So heisst es im Artikel erwähnten Psalm 2, V.7 dass Gott zu seinem Auserwählten sagt: „Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.“ Das ist wohl das Geheimnis der Jungfrauen-Geburt.

  10. Leander Schürch sagt:

    …In Johannes 14.28 sagt Jesus als Mensch zwar, dass Gott grösser ist als Er. Jesus nahm als Gott Knechtsgestalt an und wurde Mensch, um uns, wie erwähnt, von unseren Sünden zu erretten! Zur irdischen Zeit als Mensch, war Gott Vater im Himmel grösser als Gott Sohn, der als Menschensohn auf der Erde war und Jesus gab sich ganz in die Abhängigkeit von Gott Vater. Das widerspiegelt die Knechtsgestalt und nicht, dass Jesus nicht gleich Gott wäre (was im Artikel als Hierarchie argumentiert wird). Denn selbst als Knecht, war Jesus Gott und mit Gott Vater eins (vgl. Johannes 10, V.30). Damit ist klar, dass diese temporäre «Hierarchie» lediglich die Knechtsgestalt des Menschensohnes widerspiegelt. So wusste der Menschensohn Jesus zum Zeitpunkt, als Ihn seine Jünger nach seiner Wiederkunft fragten, wohl auch nicht, wann Er wieder als König und Richter auf die Erde kommen wird.
    Gott ist Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist – das ist, was uns die Bibel sagt.
    Herzlich, Leander

  11. Tobias Bühler sagt:

    Manche Folgerungen im Artikel sind leider Spekulation. Die Frage: Wer oder welche Stimme und welches Bild ist dem jüdischen Volk erschienen …? Kann man auch anders beantworten. z.B. kann man Johannes 5,37 auch so interpretieren, dass diese „ungläubige Generation“ Gott noch nie gehört/gesehen hat. Bitte deswegen nicht jeden Boten Gottes im Tanach mit Jeshua gleichsetzen. Die Hierarchie zwischen dem einem Gott dem Vater und seinem Sohn Jeshua ist unstrittig: 1Kor. 11:3 „Ich will aber, daß ihr wißt, daß Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Messias.“ Der Schöpfer ist der Vater, der durch Jeschua die Welt erschaffen hat. Jeshua wird nicht der Schöpfer genannt, auch nicht in Kol.1 :15-16. Jeshua ist der erstgeborene Sohn Gottes. Dass Jeshua „elohim“ genannt wird, führt oft zu Missverständnissen. Im Tanach werden auch menschliche Richter und auch Mose als „Elohim“ bezeichnet.

  12. Hans-Jürgen Rieth sagt:

    Wenn ein Jude nach seinem Gott und Vater gefragt wird, wird er in der Regel antworten: Mein Vater und mein Gott ist JHWH.
    Genau denselben Wortlaut haben Juden zu Jesus gesagt in Joh. 8, 41: ‚Wir haben einen Vater, Gott (JHWH)‘.
    Wieso antwortet Jesus darauf: ‚Wenn GOTT euer Vater wäre…‘?

  13. spenglersilvia sagt:

    Diese Streitereien vor allem der Christen um den Vater und den Sohn sind Jahrtausende alt.
    Der Artikelschreiber sagt ganz deutlich – und darin sehe ich auch seine demütige Haltung – dass es ein GEHEIMNIS ist.
    Unser Verstand reicht nicht aus. Da will ich lieber Kind sein – wie Jeshua sagt.
    Und vor allem nicht das jüdische Volk belehren – wir haben ihnen genug geraubt.
    Schließlich werden sich am Ende 10 Männer an den Rockzipfel eines Rabbiners
    hängen – warum wohl? Weil ihnen der Geist die Klarheit geben wird, die bis dahin verborgen war. Ein Vater sagt seinen Kindern, was sie brauchen um zu leben und überfordert sie nicht.
    Ich finde gut, dass es ein Geheimnis gibt, denn umso mehr freue ich mich darauf es zu erfahren, wenn ER kommt und es erklärt.
    Dankbar bin ich, dass ER mir Glauben schenkt – ohne IHN geht das auch nicht.

  14. spenglersilvia sagt:

    PS: Großer Irrtum der Christen:
    Von Jeshua zeugt nicht nur das NT – Die Tora ist voll von Hinweisen auf Ihn, auch die Propheten. Tora ist Weisung aus Gottes Mund – Jeshua sagt selbst, dass kein
    Jota davon hinfällg ist.
    Gottes Wort beginnt mit der Tora – was wir leider Altes Testament nennen.

  15. Daniel Fischer sagt:

    Ein paar Fragen an diejenigen, die so starr auf die korrekte orthodoxe Erkenntnis der Dreieinigkeit/ Gottheit Jesu beharren: Zeigen nicht die zahlreichen kontroversen Kommentare, dass in diesem Thema keineswegs Klarheit/ Einigkeit besteht? Haben Sie sich jemals eingehend und unvoreingenommen mit dem Thema beschäftigt (biblisch und historisch)? D.h. sich z.B. die zahlreichen Bibelstellen angeschaut, die (scheinbar?) dagegen sprechen und die entsprechenden Wikipedia-Artikel gelesen? Haben Sie sich einmal in Ruhe die Argumente der sogenannten (christlichen) Unitarier angehört? Haben uns die Kirchenväter nicht schon viele Irrlehren hinterlassen bzw. die Gläubigen fehlgeleitet? Ein paar Verse dazu: Joh 17:3; 20:17; Apg 7:55,56; 1.Kor 8:5,6; 1.Tim 2:5; Ps 110:1. Mein Fazit: Eine unvoreingenommene Prüfung des Themas und ein demütiger Dialog (ohne Streit) ist dringend angebracht. Grüße

  16. Bruno Hunziker sagt:

    Kommentar zu: Ich meine, dass es den Verstand von geschaffenen Menschen übersteigt, wenn sie den dreieinigen Gott zu verstehen versuchen.

    Gott hat uns einen gesunden Verstand gegeben, der allerdings nicht verstehen kann, wie der Unsterbliche gestorben sein soll… Die scheinbare Lösung findet man in den Dogmen 300 Jahre nach Christus!

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