Der sich verschärfende Streit um den Tod von Shireen Abu Akleh hat den entsetzlichen Fehler der israelischen Strategie gegenüber der Biden-Regierung ans Licht gebracht.
USA
Hochsinnige Diplomaten scheinen zu glauben, sie wüssten besser als Israel, wie man Terror und Terrorunterstützer bekämpft.
Unterdessen zeigt CNN erneut, warum man den Mainstream-Medien nicht trauen kann: Sie zeichnen kein wahrheitsgetreues Bild des Konflikts.
Ein kurzes Gedächtnis mag als Bewältigungsmechanismus hilfreich sein, aber es ist tödlich, wenn es um die Außenpolitik geht.
Die amerikanische Regierung setzt Israel einer existenziellen Gefahr aus
Bennett: „Die amerikanische Einmischung in das Vorgehen der IDF-Soldaten bei offenem Feuer ist ein gefährlicher und inakzeptabler Präzedenzfall.“
Ramallah hat mehrmals versucht, eine Vollmitgliedschaft zu erreichen, konnte aber den Sicherheitsrat nicht dazu bewegen, auch nur eine Abstimmung abzuhalten, wofür die Unterstützung von neun der 15 Mitglieder erforderlich ist.
Progressive Kritiker freuen sich, wenn die demokratischen Kandidaten keine unmittelbare Unterstützung für Israel bekunden, und müssen am Schluss doch den Kopf einziehen.
Der jüdische Staat hat den Vereinigten Staaten unschätzbares nachrichtendienstliches und militärisches Know-how zur Verfügung gestellt und schützt die amerikanischen Interessen im Nahen Osten.
Bei seinem Besuch brachte der US-Präsident den Juden ein Ständchen über ihre biblischen Wurzeln in diesem Land, vergoss Tränen über die Shoah und betonte, dass Israel sich in Sachen Sicherheit immer auf die Vereinigten Staaten von Amerika verlassen kann. Im Jahr 2022 kann man sich jedoch nicht mehr auf dieses Amerika verlassen.



