Während Israel des 100. Jahrestages der Balfour Deklaration gedachte, mit der sich die zu damaliger Zeit größte Weltmacht verpflichtete, bei Israels prophetisch vorausgesagter Wiedergeburt zu helfen, herrschte bei den palästinensischen Arabern Trauerstimmung.
Aus palästinensischer Sicht sei die Balfour-Deklaration „das größte politische Verbrechen in der Geschichte der Menschheit“ gewesen, hieß es aus dem Palästinensischen Informationsministerium.
Der sudanesische Journalist Othman Mirgani, Kolumnist der saudischen Tageszeitung Al-Sharq Al-Awsat, regte an, des Händeringens ein Ende zu machen: „Statt zu jammern, sollten wir Bilanz ziehen. Wir sollten die Situation analysieren, in der wir nach hundert Jahren seit der Balfour Deklaration angekommen sind, und wir sollten die Gründe untersuchen, um aus der Vergangenheit zu lernen. Was hat Israel erreicht, und wo steht es heute? Was haben die Palästinenser und die Araber bezüglich der palästinensischen Sache erreicht? Dass Israel von den Supermächten unterstützt wird, ist unbestreitbar. Aber auch die Araber haben im Laufe der Geschichte Unterstützung...
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