MitgliederWort aus Jerusalem: Der Kaktus ohne Stacheln

Wir bringen diesen Artikel zur Erinnerung an den Gründer unserer Zeitschrift, Ludwig Schneider. Seine Gedanken und Bibelanalysen sind heute noch genauso aktuell wie damals, als dieser Text geschrieben worden ist.

von Ludwig Schneider |
Taube an der Klagemauer
Illustration - Taube an der Klagemauer Foto: Jack Bentley/ Flash90

Ein neues bürgerliches Jahr hat begonnen. Obwohl die Juden schon im September mit Rosch HaSchana ihr neues Jahr begonnen haben, wird das Geschäftsleben wie überall in der Welt nach dem christlich-gregorianischen Kalender berechnet. Daher wünscht man sich am 1. Januar ein „Gutes neues Jahr!“ oder besser „Ein gesegnetes Neues Jahr!“ mit dem Zusatz: „Ein gesundes, friedvolles und erfolgreiches neues Jahr!“ Und genau das wünsche ich Ihnen!

In unserer Nachbarschaft wächst ein drei Meter hoher Kaktus (lat. Opuntia) Es gibt weltweit 192 Opuntia Arten. Doch darum geht es mir nicht. Mir geht es um den in Israel wachsenden Sabra Kaktus. Hebräisch tzabar, denn so werden seit 1930 die in Israel geborenen Juden genannt, die außen dickhäutig und stachelig sind und ihr Land verteidigen. Innen aber sind sie süß wie ihre Frucht. Es dauert immer eine gewisse Zeit, bis man sich als Nichtisraeli an das Stachelige der Israelis gewöhnt hat. Dann aber schmeckt man ihre Herzlichkeit.

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