Einer der großen historischen Ironien ist, dass Israel – obwohl Teheran Milliarden Dollar dafür ausgibt, den jüdischen Staat auszulöschen – gerade sicherer ist, dank unter anderem der Juden, die vor wenigen Jahrzehnten aus dem Iran geflohen sind.
Die Nachkommen iranischer Juden, deren familiäre Wurzeln sich über Jahrhunderte in Isfahan, Shiraz und Teheran erstrecken, bringen ihr Wissen über das Regime in Israels Militär, Sicherheits- und strategische Industrien ein. Sie sind keine „Kolonisatoren“, sondern Exilanten, die in ihre indigen-heimatliche Region zurückgekehrt sind – ausgestattet mit Erinnerung, Fachwissen und einem starken Antrieb, das Überleben in dem Land zu sichern, in dem die jüdische Geschichte ihren Ursprung nahm.
Nehmen Sie etwa Major Arye Sharuz Shalicar, einen Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte persisch-jüdischer Herkunft, fliessend in Farsi, der die Geschichte Israels direkt den Iranern erzählt. Oder Beni Sabti, einen ehemaligen persischen Regierungssprecher Israels, der Israel bei strategischer Kommunikation gegenüber dem Iran berät.
Sie verkörpern etwas, wovor Teheran Angst hat, denn sie verstehen iranische Verfolgung nicht als Abstraktum, sondern als gelebte Erfahrung –...
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