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MitgliederWashington, wir haben ein Problem

Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner über Trumps außenpolitische Prioritäten und Israels schwindenden Einfluss in den USA.

Trump
US-Präsident Donald Trump (links) spricht während der Vereidigung des US-Sonderbeauftragten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, DC, USA, am 6. Mai 2025. Foto: EPA-EFE/FRANCIS CHUNG / POOL

Insider sagen, dass Benjamin Netanjahu bei den US-Präsidentschaftswahlen zwischen Joe Biden und Donald Trump zunächst Biden bevorzugte – in der Annahme, dass Biden einerseits sehr zionistisch sei und Israel unterstütze, andererseits aber auch jemand, den Netanjahu politisch zugunsten Israels manövrieren könne. Als Biden jedoch aus dem Spiel war und Kamala Harris ins Bild trat, wurde die Situation komplizierter – sie war kritischer eingestellt, ebenso wie ihr Umfeld.

In Israel war man sich stets der bedingungslosen Unterstützung der Republikanischen Partei sicher. Doch Trump ist kein typischer Republikaner. Er ist vor allem ein Vertreter von „MAGA – Make America Great Again“. Seine Weltanschauung basiert auf Risikomanagement und Profitmaximierung für die USA.

Die bevorstehende Reise in die arabische Welt fokussiert sich auf wirtschaftliche Aspekte – gigantische Deals zwischen Staaten und Investitionen, die die USA langfristig enger an diese Länder binden sollen. Israel steht bislang nicht auf dem Reiseplan, was Rückschlüsse auf die Prioritäten der USA zulässt – trotz israelischer Bemühungen, doch berücksichtigt zu werden. Man erinnert sich, wie Präsident Obama seine erste Amtszeit...

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Patrick Callahan

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