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MitgliederWas Apartheid mit Antisemitismus zu tun hat

Als Südafrikaner, der dort in Zeiten der Apartheid aufgewachsen ist und als Student Jugend-Delegierter für die Progressive Partei war, finde ich die derzeitige Kampagne, in der Israel als Apartheid-Staat abgeurteilt wird, einfach widerwärtig.

MIDEAST ISRAEL SEPARATION WALL Foto: Sliman Khader/FLASH90

 

Erst kürzlich erfuhr diese ganze Angelegenheit wieder mediale Aufmerksamkeit, als Alex Chalmers, der Zweite Vorsitzende des Oxford University Labour Clubs, sein Amt niederlegte, nachdem der Club sich für eine Israel-Apartheid-Woche ausgesprochen hatte, die die BDS-Bewegung unterstützen soll. Normalerweise gelten Oxford-Studenten als intellektuelle Elite. Doch Chalmers weist auf handfeste antisemitische Tendenzen unter Club-Mitgliedern hin, die bis hin zur unverhohlenen Unterstützung der Hamas gehen.

Gern wird auf die Sicherheitsmauer gezeigt, obwohl sie nachgewiesenermaßen die Zahl der in Israel verübten Selbstmordattentate drückt. Die Sperre kann in keiner Weise mit der früher von Südafrika betriebenen Politik verglichen werden. Der arabische Bevölkerungsteil in Israel ist, obwohl Minorität, dem jüdischen gleichberechtigt. Das war in meinem Heimatland zwischen 1948 und den 1990er Jahren nicht der Fall. In Israel sitzen sogar Araber im Parlament. Ich habe mit einem islamisch-arabisch-israelischen Diplomaten gesprochen. In Südafrika durften Schwarze nicht wählen, ihr Gehalt war viel niedriger als das der Weißen bei gleicher Arbeit, der Zugang zu Bildung war eingeschränkt. Wie kann es dann in einem so genannten Apartheid-Staat möglich sein, dass Juden und Araber...

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Patrick Callahan

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