MitgliederVom Hindernis zur Lösung – Teil 3

Scheich Samir Assi erwartete mich in seinem Büro in der el‑Jazzar-Moschee in der Altstadt von Akko.

von Tsvi Sadan |
Foto: Tsvi Sadan

Die Moschee wurde nach ihrem Erbauer benannt, dem ottomanisch-bosnischen Gouverneur Ahmad Pascha, der den Spitznamen el‑Jazzar (der Schlächter) erhalten hatte, nachdem es ihm gelungen war, rebellierende Beduinen in einen Hinterhalt zu locken. Diese Geschichte kann ohne weiteres herangezogen werden, um auch Samirs Realpolitik zu illustrieren.

 

Bevor wir mit dem Interview begannen, bat ich den jungen Scheich, mir kurz die Moschee zu zeigen. Es war Mittag, die Zeit des Dhuhur-Gebets, zwei Männer beteten in der riesigen Halle. Für das vorgeschriebene Jumu´ah Gebet am Freitag füllt sich die Moschee bis auf den letzten Platz. Samir zeigte mir eine kleine umzäunte Galerie, auf der in einem verschlossenen Raum eine Haarlocke aufbewahrt wird, die von Mohammeds Bart stammen soll.

 

Israel Heute: Gibt es einen Rat der Muslime, vergleichbar mit dem Ober-Rabbinat?

 

Scheich Assi: Die israelischen Muslime haben keinen einzelnen Vertreter, und es gibt auch keinen Rat von Scheichs. Es...

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