USA danken Israel dafür, dass es die Nationen zur Verurteilung Russlands vereint hat

Bennett spricht erneut mit Putin, da Israel die Kommunikationswege mit Moskau offen halten will

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Russland, Ukraine
Israelis demonstrieren für die Unterstützung der Ukraine in der Jerusalemer Innenstadt.  Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Israel hat sich auf die Seite eines Großteils der übrigen Welt gestellt und Russland öffentlich für seinen Einmarsch in der Ukraine verurteilt. Dies geschah, nachdem Jerusalem sich bemüht hatte, sich zurückzuhalten und eine Parteinahme in dem europäischen Konflikt zu vermeiden.

Siehe Wie steht Israel zur russischen Invasion in der Ukraine?, um die Komplexität der Position des jüdischen Staates in diesen aktuellen Ereignissen zu verstehen.

Als sich die Nationen der Welt versammelten, um Moskau zu tadeln, konnte Israel seinen Drahtseilakt nicht länger aufrechterhalten, zumindest nicht auf der internationalen Bühne, und stimmte für die Resolution zur Verurteilung Russlands.

Mehr noch, amerikanische Beamte meinten, Israel habe sogar dazu beigetragen, dass sich weitere Länder der Resolution anschlossen.

“Ein großes Dankeschön an Israel, das dazu beigetragen hat, dass bei der heutigen historischen UN-Abstimmung mehr Mitglieder an der Seite der Ukraine gestanden haben. Über 141 Stimmen fordern, dass Russland zur Rechenschaft gezogen wird. Die Diplomatie ist wichtig”, twitterte der US-Botschafter in Israel, Tom Nides.

Die stellvertretende Botschafterin Israels bei den Vereinten Nationen, Noa Furman, wiederholte in ihrer Rede den Standpunkt Jerusalems, dass die russische Invasion in der Ukraine “eine schwere Verletzung der internationalen Ordnung” sei. Sie forderte Moskau auf, “den Aufrufen der internationalen Gemeinschaft zu folgen, den Angriff zu beenden und die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine zu respektieren”.

Furman wiederholte auch das Angebot Israels, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln, angesichts der besonderen Stellung des jüdischen Staates gegenüber den Kriegsparteien.

“Angesichts unserer engen Beziehungen zu beiden Seiten sind wir bereit, zu den diplomatischen Bemühungen beizutragen, wenn wir darum gebeten werden, und wir haben uns in den letzten Wochen darum bemüht”, erklärte sie.

Im Rahmen dieser Bemühungen sprach Ministerpräsident Naftali Bennett am Mittwochabend erneut mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, während die UNO über die oben genannte Resolution abstimmte.

Berichten zufolge sagte Putin zu Bennett, dass der Schlüssel zur Beendigung des aktuellen Konflikts in der “Wahrung der russischen Sicherheitsinteressen” liege.

Zuvor hatte Bennett auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen, der Israel gerne als Vermittler für eine Beendigung des Krieges sehen würde.

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