Ministerpräsident Benjamin Netanjahu solle gut darüber nachdenken, wenn er überlegt, mit Russland ein Abkommen bezüglich der Zukunft Syriens abzuschließen, warte ein US-Senator.
Als Netanjahu sich in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin traf, twitterte Senatorin Lindsey Graham: „Unseren Freunden in Israel – seid sehr vorsichtig, Vereinbarungen mit Russland in Bezug auf Syrien zu treffen, die die Interessen der USA betreffen könnten. Ich vertraue Russland nicht, den Iran oder jeden anderen in Syrien zu kontrollieren. Die USA müssen ihre Präsenz in Syrien aufrechterhalten, um sicherzustellen, dass der IS nicht zurückkehrt und dem Einfluss Russlands / Irans entgegenwirkt. „
To our friends in Israel – be very careful making agreements with Russia re Syria that affect U.S. interests.
I don’t trust Russia to police Iran or anyone else in Syria. U.S. must maintain presence in Syria to ensure ISIS doesn’t come back and to counter Russia/Iran influence.
— Lindsey Graham (@LindseyGrahamSC) 11. Juli 2018
Netanjahu bestand in seinem ersten Treffen mit Putin Berichten zufolge darauf, dass iranische Truppen in Syrien nach dem Bürgerkrieg aus dem Land evakuiert werden. Putin antwortete, dass eine solche Forderung unrealistisch sei, was zu der Befürchtung führte, dass Netanjahu einer Vereinbarung zustimmen würde, wonach Russland versprochen hat, die iranischen Truppen im Zaum zu halten, während sie in Schlagdistanz zu Israel bleiben dürfen.
Graham schien Putins Einschätzung zuzustimmen, wonach die Iraner zu diesem Zeitpunkt nicht mehr einfach zu entfernen seien, und stattdessen eine starke US-Militärpräsenz in Syrien sehen wolle.
Diese Position wird von den meisten US-Abgeordneten beider Richtungen geteilt, von denen sich viele Sorgen machen, dass, wenn Präsident Donald Trump Anfang nächster Woche mit Putin zusammentreffen wird, er einen Deal machen könnte, der Syrien in die Hände der Russen legt, und seine iranischen Verbündeten.
Dies alles in Israel wird als Rezept für einen Krieg angesehen.




