US-Investmentfirma hat versucht, Geld aus Israel abzuziehen

Illinois droht mit schwarzer Liste für große Investmentfirma, wenn diese nicht sofort ihren Kurs gegenüber Israel ändert

von Israel Heute Redaktion | | Themen: BDS, Antisemitismus
Die BDS-Bewegung setzt alles daran, Investitionen in die israelische Wirtschaft zu unterbinden. Foto: Yossi Aloni/Flash90

Einem großen US-Investmenthaus wird Antisemitismus vorgeworfen. Es habe versucht, Investitionsgelder von israelischen Start-ups und Unternehmen abzuziehen.

Morningstar ist ein milliardenschweres Unternehmen, das Großanlegern hilft, sozial verantwortliche Unternehmen zu finden und ihr Geld in diese zu investieren. Zu diesem Zweck prüft es das Umwelt-, Sozial- und Regierungsverhalten in den Ländern, in denen die Zielunternehmen tätig sind.

Eine der Tochtergesellschaften von Morningstar, Sustainalytics, hat Investoren aktiv von israelischen Unternehmen und Start-ups ferngehalten, indem man Israels Risiko- und Kontroversen-Ratings aufgebläht hat. Und das, obwohl Israel bei so gut wie allen relevanten internationalen Gremien ein sehr hohes Kredit- und Investitionsrating aufweisen kann.

Im vergangenen Jahr wies Morningstar alle Vorwürfe des Fehlverhaltens in Bezug auf Israel zurück. Das Unternehmen änderte jedoch schnell seine Haltung, als die Aufsichtsbehörden in Illinois, wo Morningstar seinen Sitz hat, damit drohten, das Unternehmen auf eine schwarze Liste zu setzen, weil es Israel tatsächlich boykottiert.

Illinois ist einer von vielen amerikanischen Bundesstaaten, die Gesetze erlassen haben, die jede Form des Boykotts gegen den jüdischen Staat verbieten. In diesen Staaten ist es für die Regierung des Bundesstaates illegal, in ein Unternehmen oder eine Körperschaft zu investieren, die gegen Israel agiert. Vor allem die staatlichen Pensionsfonds müssten alle Investitionen von Morningstar abziehen, wenn es auf die schwarze Liste gesetzt würde.

Nach dieser Drohung kündigte Morningstar eine eigene interne Untersuchung der mutmaßlichen israelfeindlichen Handlungen von Sustainalytics an. Das Illinois Investment Policy Board erklärte, es verfolge diese Überlegungen aufmerksam und werde die Angelegenheit auch für sich selbst prüfen.

Übrigens! Was Investitionen angeht – Israel Heute arbeitet mit israelischen Investmentfirmen zusammen, die lokale Startups mit israelfreudigen christlichen Investoren zusammenzubringen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, schauen Sie sich diesen aktuellen Artikel an: Investieren in Israel – Das Clean-Tech-Startup Clariter

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