BDS: Israel für Cyber-Attacken verantwortlich

Die BDS Organisation, die zu einem Boykott Israels, einem Kapitalabzug und Sanktionen gegen Israel aufruft, hat am Wochenende Israel beschuldigt, an einer Reihe von Cyber-Attacken gegen Internetseiten der Organisation in den Monaten Februar und März beteiligt gewesen zu sein.

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Die BDS Organisation, die zu einem Boykott Israels, einem Kapitalabzug und Sanktionen gegen Israel aufruft, hat am Wochenende Israel beschuldigt, an einer Reihe von Cyber-Attacken gegen Internetseiten der Organisation in den Monaten Februar und März beteiligt gewesen zu sein.

Einer Meldung der Organisation zufolge sei ihre Internetseite sechsmal Angriffen in Form einer Dienstverweigerung (DDoS) ausgesetzt gewesen, in der Internetseiten bewusst überlastet werden, bis sie zusammenbrechen. Die Organisation bezog sich auf einen technischen Report einer Firma für Datensicherheit, eQualit.ie, die diese Angriffe bestätigte, ohne die Identität der für die Angriffe Verantwortlichen nennen zu können. Für die Angriffe seien sehr fortschrittliche Technologien benutzt worden, was auf eine Beteiligung Israels hinweisen könne, so die Organisation. Auch seien weitere Internetseiten der BDS in Europa und in Nordamerika Opfer von Cyber-Attacken geworden.

Mahmud Nawajaa, einer der Leiter der Organisation sagte, die Attacken seien ein Zeichen der Verzweiflung Israels aufgrund ihrer immer grösser werdenden Isolierung in der Welt und ihre Unfähigkeit, die weiter wachsende Unterstützung der BDS Organisation zu verhindern, deren Ziel es ist, auf effektive Weise die Rechte der Palästinenser im Rahmen des internationalen Rechtes zu erkämpfen.

Sima Vaknin-Gil, Generalsektretärin des Ministeriums für strategische Angelegenheiten und öffentliche Diplomatie, welches für den Kampf gegen die BDS verantwortlich ist, sagte zu Beginn des Jahres, dass das Ministerium an der Gründung einer „Kampfeinheit“ interessiert sei, um gegen die Aktionen der BDS angehen zu können.

Der Strategieminister Gilead Erdan sagte kürzlich, dass sein Ministerium die BDS Organisation und deren Helfer bekämpfen werde und dass Israel nun von der Verteidigung zum Angriff übergehe. „Wir werden alles tun, um die wahren Ziele der BDS aufzudecken, wer die Hintermänner sind, wer sie finanziert und noch mehr, damit die Welt endlich die wahren Absichten der Organisation versteht. In nicht allzulanger Zeit wird jeder Aktivist der BDS lernen, dass er einen Preis dafür zu zahlen hat. Es ist ein Kampf für das Recht Israels, als Staat des Jüdischen Volkes zu bestehen.“

Das Ministerium Erdans hat ein besonderes Budget in Höhe von umgerechnet 30 Millionen Euro für den Kampf gegen die Boykott-Bewegung bekommen und hat Personal aus dem Mossad-Geheimdienst, dem Shin-Bet Sicherheitsdienst und dem Nachrichtendienst der israelischen Armee erhalten.

Erdan sagte weiter: „In den vergangenen Monaten sind zahlreiche stille Operationen ausgeführt worden, die zu einer Serie von Erfolgen geführt haben. Ziel der Operationen war die Delegitimierung von Organisationen, deren Ziel es ist, dem Land Schaden hinzuzufügen.“

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