Terroropfer erliegt Verletzungen; Terrorist gefasst

Die Ärzte kämpften vier Tage um das Leben des 19-jährigen Jeschiwa-Studenten

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Terror
Foto: Nadav Goldstein/TPS

Bild: Hier ereignete sich der Terroranschlag

 

Yehuda Guetta, der junge Israeli, der bei dem Terroranschlag am Sonntag in Samaria lebensgefährlich verletzt wurde, erlag am Mittwochabend seinen Verletzungen. Der Terrorist wurde mittlerweile gefasst.

Yehuda Guetta (TPS)

Der 19-Jährige studierte an einer Jeschiwa in Itamar, wartete an der Tapuach-Kreuzung auf eine Mitfahrgelegenheit, als ein Terrorist auf ihn und zwei seiner Freunde schoss.

Einer der drei, Benaya Peretz, liegt immer noch in ernstem Zustand im Krankenhaus, der dritte, Amichai Challah, 19, wurde bereits am Montag mit leichten Verletzungen nach Hause entlassen.

Guetta lebte in Jerusalem, er hinterlässt seine Eltern, vier Brüder und zwei Schwestern.

Kurz nach der Bekanntgabe seines Todes erklärte die israelische Armee (IDF), dass sie den Terroristen gefasst haben.

Der Terrorist, Muntasar Halbi, 44 Jahre alt aus dem Dorf Turmus Aya und Vater von sieben Kindern, wurde von israelischen Spezialkräften im Dorf Silwad in der Nähe von Ramallah lebend gefangen genommen.

Er wurde mit leichten Verletzungen am Bein aufgefunden, sie stammen von Schüssen, die von IDF-Truppen während des von ihm verübten Terroranschlags auf ihn abgegeben wurden.

Er war kein Mitglied einer terroristischen Organisation.

Die israelische Armee suchte mehrere Tage nach dem Terroristen

Mehrere seiner Familienmitglieder befinden sich in israelischem Gewahrsam und werden verdächtigt, ihm geholfen zu haben.

Der Vorsitzende des Samaria-Rates, Yossi Dagan, forderte nach Guettas Tod die Gründung einer weiteren israelischen Gemeinde.

„Yehuda ist nicht an Krebs gestorben, er wurde ermordet, weil er ein Jude im Land Israel war. Die israelische Regierung muss aufwachen. Die Regierung muss diese Welle [des Terrorismus] als das behandeln, was sie ist: eine organisierte und geplante Veranstaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde“, erklärte Dagan und forderte die Rückkehr der IDF-Sicherheitskontrollpunkte auf den Straßen von Samaria.

Er verlange vom Premierminister die sofortige Genehmigung für den Bau einer neuen Gemeinde in der Nähe der Tapuach-Kreuzung  und die Größe der Siedung Itamar, wo  Guetta studierte, zu verdoppeln.

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin sprach Guettas Familie sein Beileid aus, nachdem sein Tod bekannt gegeben wurde:

„Ich sende eine herzliche Umarmung, Kraft und Gebete, um die Familie von Yehuda Guetta zu trösten, der diese Woche bei dem Schießangriff an der Tapuah Junction ermordet wurde. Oh, was für ein Schmerz und was für eine Trauer um das Licht, das von einem Missetäter genommen worden ist.“

Yehudas Mutter Milka sagte am Donnerstagmorgen in einem Interview mit dem Armeesender  Galei Zahal: „Er war mein zweiter Sohn von sieben Kindern. Er war so ein intelligenter Junge, und auch unglaublich fleißig und ernsthaft über alles, was er tat. Er widmete sich dem Torastudium und auch seinen jüdischen Mitmenschen. Sein Traum war es, in die Shayetet 13 – Eliteeinheit der Armee einzutreten.“

Weiter sagte sie: „Yehuda ging am Sonntagmittag zurück zur Jeschiwa, ich war erleichtert, dass er am Tag unterwegs sein würde. Kurze Zeit später rief mich meine Schwester an und erzählte mir, dass an der Tapuah-Kreuzung etwas passiert sei und dass sie wisse, dass Yehuda zu der Zeit dort gewesen sei. Ich fing an, ihn anzurufen und ihm eine SMS zu schreiben, aber er reagierte nicht. Schließlich nahm jemand anderes, jemand vom Rettungsteam am Tatort, den Hörer ab und sagte mir, dass Yehuda dort war.“

Yehuda Guetta wird heute beigesetzt werden.

Mit Berichterstattung von TPS

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