Mitglieder„Sühne und Sühneleistung“

von Ludwig Schneider

WORT AUS JERUSALEM

Taube an der Klagemauer
Illustration - Taube an der Klagemauer Foto: Jack Bentley/ Flash90

Vom 14.-21. im jüdischen Monat Nissan (in diesem Jahr vom Abend des 22. bis zum 30. April) feiern die Juden Pessach. Pessach heißt „vorübergezogen“. Der Würgeengel ist an den Israeliten vorüberzogen, als er an ihren Türen das Blut des Lammes sah (2.Mose 12,13). Das war vor 3285 Jahren, als Gott die Israeliten aus der Sklaverei Pharaos befreite. Die Haggada Liturgie für den Seder-Abend am 22. April sagt, wir sollen Pessach so feiern, als hätte Gott uns so befreit.

In 2.Mose 3,19-20 lesen wir, dass Gott Israel „mit starker Hand aus der Sklaverei Ägyptens herausgeführt hat“. Das klingt wie ein unwirkliches Götterepos, das man brav so stehen lässt, aber nicht richtig dran glaubt, weil wir alles schöngeistig verklären. Die Wirklichkeit dagegen ist nicht so Gesangbuchreif, sondern kann sehr grausam sein.

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