Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seine Regierung haben Ende Juni entschieden, die bereits Anfang 2016 beschlossene Einrichtung eines separaten Gebetsortes an der Klagemauer für Juden aus konservativen und Reform- Gemeinden vorerst auf Eis zu legen. Diese Entscheidung fiel auf Druck orthodoxer Parteien. Netanjahu begründet seine Entscheidung mit der Erhaltung des „Status quo“ an der Klagemauer.
Der geplante neue Gebetsort abseits der bereits bestehenden Zugänge zur Klagemauer war Frauen und Männern zugleich zugedacht. Damit sollte Juden anderer Strömungen die Möglichkeit gegeben werden,...
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