Es handelt sich um den unteren Teil mit den Füßen eines Mannes, der auf einem quadratischen Sockel sitzt. Auf dem Segment befinden sich mehrere Zeilen Hieroglyphen. Das ganze Bild muss einmal Lebensgröße gehabt haben.
Amnon Ben-Tor, Leiter des Instituts für Archäologie an der Hebräischen Universität Jerusalem, führt seit gut 27 Jahren Grabungen in Tel-Hazor durch. Doktorandin Shlomit Bechar wirkt schon mehr als zehn Jahre bei den Hazor-Ausgrabungen mit. Sie leitet die Arbeiten im Haupt-Grabungsfeld, wo auch viele Volontäre dienen.
Nach und nach sind Fragmente von 18 ägyptischen Statuen ans Tageslicht gebracht worden, darunter auch zwei Sphinxen. Es sind sowohl königliche als auch private Statuen, teils den Herrschern, aber auch Beamten gewidmet. Die meisten Funde lagerten in Schichten, die in die späte Bronzezeit (15. bis 13. Jh. v. Chr.) datiert werden, etwa die Zeit des „Neuen Königreichs“ in Ägypten. Es ist die bisher größte Anzahl ägyptischer Statuen, die in Israel an einer Stelle gefunden worden sind, obwohl es keine Anzeichen dafür...
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