US-Außenminister Marco Rubio traf sich am Mittwoch mit dem israelischen Außenminister Gideon Sa’ar, um die Koordinierung des 20-Punkte-Plans von US-Präsident Donald Trump für das Gaza-Gebiet nach dem Krieg voranzutreiben und gemeinsame Sicherheitsherausforderungen im gesamten Nahen Osten zu erörtern.
Nach Angaben des Außenministeriums umfassten die Gespräche Aktualisierungen zur Lage in Syrien und im Libanon, wobei beide Seiten „ihre Verpflichtung zu einer engen Zusammenarbeit im Streben nach Frieden und Stabilität im Nahen Osten bekräftigten“.
Sa’ar lobte Rubios fortgesetzte Unterstützung für Israel und wies auf den breiteren Umfang ihrer Unterredung hin, die nicht nur Kooperationsmöglichkeiten im Nahen Osten berührte, sondern auch in Lateinamerika und Afrika. Er betonte Israels erneuerte diplomatische Beziehungen zu Bolivien als Zeichen eines wachsenden regionalen Engagements und würdigte die Haltung der Trump-Regierung gegenüber dem Internationalen Strafgerichtshof.
Honored to meet again in Washington DC with @SecRubio.
I thanked the Secretary for his support for Israel and longstanding friendship.
We had a good discussion on our mutual opportunities and challenges in the Middle East, Latin America, Africa and beyond.
I told the Secretary… pic.twitter.com/tnOfp1J4kB— Gideon Sa’ar | גדעון סער (@gidonsaar) December 10, 2025
Der Besuch in Washington erfolgt inmitten verstärkter diplomatischer Aktivitäten des israelischen Außenministers, der am Dienstag eine Reihe von Treffen mit hochrangigen US-Gesetzgebern abhielt, darunter die Senatoren Lindsey Graham (R-SC) und Ted Cruz (R-Texas).
Nach seinem Treffen mit Graham bezeichnete Sa’ar den Senator als einen „lieben Freund“ und dankte ihm für seine „unerschütterliche Unterstützung für Israel“ und sein Engagement im Kampf gegen den radikalen Islam.
Sa’ar ging auch auf Äußerungen des designierten Bürgermeisters von New York City, Zohran Mamdani, ein, der geschworen hat, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu verhaften zu lassen, sollte er die Stadt besuchen. Sa’ar sagte der New York Post, dass diese Drohungen Netanyahus Reisepläne nicht beeinflussten, und wiederholte die Worte des Ministerpräsidenten: „Er wird nach New York kommen.“
Der Besuch des israelischen Diplomaten spiegelt die wachsende Übereinstimmung zwischen Jerusalem und Washington unter der derzeitigen US-Regierung wider, da Trumps Gaza-Plan beginnt, die Diskussionen nach dem Krieg zu prägen und regionale Partner langfristige Stabilisierungsschritte abzuwägen.




