Rio und Raanana sind jetzt Schwesternstädte

In Raanana leben besonders viele Einwanderer aus Brasilien

von Israel Heute Redaktion |
Brasilianische Samba Tänzer in Tel Aviv Foto: Tomer Neuberg/Flash90

In der israelischen Stadt Raanana im Zentrum des Landes leben besonders viele brasilianische Einwanderer. Deren Wunsch nach einer Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro ist jetzt wahr geworden. Ab sofort werden kulturelle und kommerzielle Beziehungen zwischen dem beliebten Vorort von Tel Aviv und der südamerikanischen Metropole maßgeblich gefördert.

„Es handelt sich hier um das Ergebnis der großartigen Beziehung zwischen Israel und Brasilien und der Tatsache, dass Raanana die größte Einwohnerschaft brasilianischer Einwanderer in unserem Land beherbergt“, sagte Bürgermeister Chaim Broyde, der die Verbindung zu Rio nutzen und fördern will.

Auch dort erkannte man die außerordentliche Leistung der israelischen Stadt bei der Integration brasilianischer Einwanderer an. Der JTA zufolge sei bereits 2015 eine Städtepartnerschaft vorgeschlagen worden. Die jüdische Gemeinde in Brasilien zählt derzeit rund 120.000 Mitglieder.

Raanana führt bereits Partnerschaften mit acht anderen Städten weltweit, darunter die deutschen Orte Bramsche in Niedersachsen (seit 1978) und Goslar (seit 2006). Weitere mit Raanana verbundene Orte sind das polnische Posen, das niederländische Opsterland, Frankreichs Boulogne-Billancourt, Italiens Verona, Taiwans Tainan sowie Atlanta in den USA.

Die israelische Stadt ist in den 1920er Jahren von einer Gruppe von New Yorkern gegründet worden. Seit 2015 hat sich Raanana zum Hauptziel für Brasilianer entwickelt, die nach Israel umsiedeln, laut der Jewish Agency sind das insgesamt durchschnittlich etwa 650 Personen pro Jahr. In Raanana selbst leben derzeit etwa 300 jüdische Familien aus Brasilien.

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