Ein Reservist der Israelischen Armee (IDF) wurde bei einem Einsatz im südlichen Gazastreifen getötet, als er im Raum Rafah während Arbeiten an einer Bulldozer-Einheit durch feindlichen Angriff ums Leben kam. Der Vorfall wird als direkte Verletzung des Waffenruheschlusses gewertet.
Angriff und Todesfall im Einsatzraum
Die IDF gab bekannt, dass der beim Angriff getötete Reservist Master Sergeant (res.) Yona Efraim Feldbaum, 37 Jahre alt, aus Zayit Ra’anan in der Region Binyamin stammte. Er diente als Kampftechniker in der Gaza-Division der IDF.
Nach Angaben der Armee war Feldbaum Teil einer Einheit der Nahal-Brigade, die im Gebiet von Rafah gezielt gegen Gebäude- und Terrorinfrastruktur vorging. Während der Arbeiten wurde sein Bulldozer durch gezielten Schuss einer feindlichen Einheit getroffen. Kurz darauf feuerten Terroristen eine Panzerabwehrrakete auf ein gepanzertes IDF-Fahrzeug – dabei wurden keine weiteren Opfer gemeldet.
We mourn the loss of Master Sergeant (Res.) Yona Efraim Feldbaum, 37, a soldier in the Combat Engineering Corps in the Gaza Division, who fell in combat in southern Gaza.
Our hearts are with his family and loved ones.
🕯️ May his memory be a blessing. pic.twitter.com/7CIFXmQP14
— Israel ישראל (@Israel) October 29, 2025
Mit dem Todesfall stieg laut Militär die Gesamtzahl gefallener Soldaten seit Beginn der Bodenoffensive am 27. Oktober 2023 auf 471. Insgesamt wurden seit dem 7. Oktober 2023 921 israelische Soldaten an allen Fronten getötet.
Konsequenzen für Waffenstillstandsabkommen und Reaktion Israels
Das Büro des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu informierte, dass nach einer Sicherheitsberatung unmittelbar befohlen wurde, „kraftvolle Schläge“ im Gazastreifen durchzuführen als Reaktion auf diesen Vorfall.
Die USA reagierten mit vorsichtiger Bestätigung: Der US-Vizepräsident J.D. Vance nannte das Ereignis einen möglichen Verstoß gegen den mit Hamas ausgehandelten Waffenstillstand. Gleichzeitig sprach er davon, dass kleine Zwischenfälle nicht zwangsläufig das Abkommen scheitern lassen müssten.
Israel betrachtet den Angriff als klares Beispiel dafür, dass die Terrororganisation ihre Verpflichtungen im Waffenstillstand nicht erfüllt – insbesondere die Festlegung, dass Gebietskontrollen und Waffenruhe im südlichen Gazastreifen eingehalten werden müssten. Die IDF kündigte weitere Operationen zur Sicherung von Rafah an.




