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Palästinensische Autonomiebehörde verärgert über Verkauf von Eigentum an Juden

Das Kabinett der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) verurteilt Verkauf von Wohnraum an Juden in der Altstadt Jerusalems und richtet deshalb eine Untersuchungskommission ein.

Das Kabinett der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) verurteilt Verkauf von Wohnraum an Juden in der Altstadt Jerusalems und richtet deshalb eine Untersuchungskommission ein.

Wie das Nachrichtenportal Arutz 7 berichtet, hat das Kabinett der PA, geleitet von Rami Hamdallah, am Mittwoch das verurteilt, was sie „die Übernahme eines historischen Gebäudes im Bereich der Al-Aqsa-Moschee durch die Siedler unter dem Schutz des israelischen Militärs“ nennen.

Die Ankündigung bezieht sich auf den Verkauf eines alten Hauses in „Aqaba Darwish“ in der Altstadt von Jerusalem an Juden.

Die Palästinensische Behörde appellierte an internationale Organisationen, insbesondere an die UNESCO (bei welcher es gerade erst zu einer Einigung zwischen den Palästinensern und Israel gekommen war), einzugreifen, um „zu verhindern, dass die Besatzung das ursprüngliche arabische Kulturerbe im besetzten arabischen Jerusalem übernimmt“. Hamdallah hat bereits angekündigt, eine Untersuchungskommission einzurichten, um die Umstände des Verkaufs untersuchen zu können.

In den von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebieten ist es verboten, Wohnungen oder Häuser an Juden zu verkaufen. In der Vergangenheit ist es deshalb bereits des Öfteren zu Tötungsdelikten gegen „kollaborierende“ Araber gekommen, in welche auch die PA involviert gewesen ist.

Im Jahr 2014 verschärfte Abbas das PA-Gesetz gegen den Verkauf von Eigentum an Juden, so dass palästinensische Araber, die in irgendeiner Weise mit Bürgern von „feindlichen Ländern“ Immobiliengeschäfte tätigen oder vermitteln, zu einer lebenslängliche Haft und harter Arbeit verurteilt werden.

Archivbild: Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah (Foto: Flash90)

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Patrick Callahan

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