Palästinensische Autonomiebehörde gegen Änderung des Lehrplanes

Die Palästinensische Autonomiebehörde ist nicht an einer Änderung des Lehrplans in den Schulen der UNRWA interessiert. Dabei müsse man aber zwischen einer Bereicherung und einer Änderung des Unterrichtstoffes zu unterscheiden wissen, sagte der palästinensische Verantwortliche für Kultur und Bildung, Sabri Saidam.

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Sabri Saidam, der Verantwortliche für Kultur und höhere Bildung in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), traf sich mit einer Delegation der Arabischen Arbeiter-Union der UNRWA in Judäa und Samaria, um verschiedene Angelegenheiten zum Status der Angestellten und der Bildungspolitik in den UNRWA-Schulen zu diskutieren.

Er teilte mit, dass sein Büro sich gegen die Änderung des Lehrplanes in diesen Schulen stellt, er betonte dabei, dass die PA einen klaren Unterschied zwischen einer Bereicherung des Lerninhalts und einer Änderung des Inhalts mache. Die Leitung der UNRWA hatte jüngst versucht den Lehrplan zu überarbeiten, der auf radikalen Aussagen gegen Israel basiert und wollte diesen mit einem gemäßigten Konzept über den israelisch-arabischen Konflikt ersetzen.

Am 7. November hatte die Arabische Arbeiter Union der UNRWA im Gazastreifen eine offizielle Mitteilung herausgegeben, in der sie jede Änderung im Lehrplan des Gastgeberlandes – womit die PA gemeint ist – verurteilt. Im vergangenen Jahr hatte diese Union gleichermaßen einen Versuch der UNRWA, die Lehre über den Holocaust mit in den Lehrplan aufzunehmen, verhindert.

Archivbild: Schule der UNRWA in Rafah (Foto: Khateib Flash90)

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