MitgliederÖffentliches Gebet am Pessach-Abend im Corona-Stil

„Eine einmalige kraftvolle spirituelle Erfahrung“

von Tsvi Sadan |
Foto: David Cohen/Flash90

Der diesjährige Pessach-Abend war mit noch strengeren Beschränkungen für Versammlungen verbunden. In dem Wissen, dass Israelis versuchen könnten, Beschränkungen zu brechen, um das Passah mit ihren Familien zu feiern, errichtete die von Armeetruppen verstärkte Polizei Straßensperren im ganzen Land, um zu verhindern, dass Menschen von einer Stadt in eine andere fahren und sich ihren Familien anschließen. Die Straßen sahen aus wie am Versöhnungstag. Mit Ausnahme weniger Autos hier und da waren alle Straßen leer.

Die Verkehrsbeschränkung war eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Beschränkungen, die Menschen erlaubten, ihre Häuser nur für notwendige Dinge wie Lebensmitteleinkauf, medizinische Versorgung oder Gehen mit dem Hund zu verlassen. All dies führte zur Schließung aller Synagogen und dem Verbot öffentlicher Gebete jeglicher Art. Alle möglichen Arten von Initiativen entstanden daraufhin, von „Zoom-Gebeten“ bis zu „Balkongebeten“, insbesondere in dicht besiedelten religiösen Vierteln.

Aber was in der Stadt Aschdod stattfand, war wirklich außergewöhnlich. Sänger Aviv Shai konnte den Gedanken,...

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