Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist entschlossen, in naher Zukunft ein Geiselabkommen zu erreichen. Anders als in der Vergangenheit hat Netanjahu dem Verhandlungsteam in Doha nun größere Freiheiten eingeräumt. Israel zeigt sich fortlaufend flexibel, insbesondere bei der Frage der Rückzugskarten. Bereits drei bis vier aktualisierte israelische Rückzugspläne wurden der Hamas vorgelegt. Doch diese beharrt weiter auf einem Rückzug auf die Linien vom 2. März – also entlang der Philadelphi-Route mit einigen Punkten, an denen die israelische Armee stationiert ist.
Israel hat de facto bereits auf die Morag-Achse verzichtet und einem Rückzug von mehreren Hundert Metern, stellenweise sogar über einen Kilometer, zugestimmt – also deutlich auf die Hamas-Forderungen zugegangen. Doch das reicht der Hamas nicht: Sie bleibt inhaltlich stur und zeigt nur minimale Kompromissbereitschaft am Rand. In Israel geht man dennoch davon aus, dass die Frage der Rückzugslinien lösbar ist.
Informierte Kreise berichten: „Die Gespräche...
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