MitgliederNichtarische jüdische Christen im Nazismus

Die Nazis legten Wert darauf, dass die Judenfrage eine Rassenangelegenheit war

von Gershon Nerel |
Foto: Illustration - Anat Hermony/FLASH90

Was soll man mit Juden machen, die an Jesus glauben?

In den 1930ern und während des 2. Weltkrieges wurden jüdische Gläubige an Jesus von den Nazis als Nichtarische Christen bezeichnet. Den Nazis zufolge gab es zwischen den jüdischen Jesusgläubigen und anderen Juden im Wesentlichen keine Unterschiede. Jene, die nur zum Teil arisch waren und jüdisches Blut in ihren Venen hatten, aber an Jesus glaubten, wurden als Mischlinge bezeichnet. In diesen Jahren waren getaufte Juden, wie sie auch hießen, verhasst. Sie wurden verfolgt und ausgerottet wie die anderen Juden, ob sie nun zum Protestantismus oder zum Katholizismus übergetreten waren oder nicht.

Unter den Nazis war es nicht möglich, sich durch eine Konversion zur staatlich kontrollierten Religion zu bekehren, wie es einst im Mittelalter oder während der spanischen Inquisition gang und gäbe war. Man war den Rassengesetzen im Dritten Reich ausgeliefert, denn als Konvertit war man immer noch Jude und musste als solcher behandelt werden. Die Nazis legten Wert darauf, dass die Judenfrage eine Rassenangelegenheit war und daher der jüdische...

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