Ein schwerwiegendes Problem verwundeter Soldaten ist die ungenaue Kommunikation zwischen den behandelnden Ärzten. Verletzungen im Kampf werden in der Regel zunächst notfallmedizinisch versorgt, der Soldat anschließend ins Lazarett und von dort wiederum ins Krankenhaus transportiert. Häufig leidet dabei die Dokumentation, wie der Patient bereits behandelt worden ist.
Kadetten eines Offizierskurses der israelischen Armee tüftelten nun an einer Lösung. Sie entwickelten ein Armband, das mit dem Smartphone kommunizieren kann und Befunde sowie Angaben zur erfolgten Behandlung speichert. Der Verwundete bekommt das Armband angelegt, und der nächste behandelnde Arzt kann die Daten wiederum mit dem Smartphone auslesen. „Anders als in der Zivil-Medizin, wo die Kette der Behandlung in der Regel lediglich von der Notaufnahme in das stationäre Krankenhaus führt, werden Soldaten...
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