Schneider Aviel

MitgliederNetanjahus vierter Wahlgang in zwei Jahren

Der Premier steht mit dem Rücken zur Wand

Israeli prime minister Benjamin Netanyahu gives a statement to the media in the Israeli Parliament in Jerusalem on December 22, 2020. Photo by Yonatan Sindel/Flash90 *** Local Caption *** ביבי ראש הממשלה בנימין נתניהו כנסת השבעת הכנסת עוזב הולך Foto: Yonatan Sindel/Flash90

 

In die vierte Wahlkampagne steigt Israels langjähriger Regierungschef Benjamin Netanjahu schwächer ein als üblich. Mit einem Riesenknall hat sich auf der politischen Rechtsbühne die Grundformeln im israelischen Wahlsystem verschoben. Der Likudaussteiger Gideon Saar und seine Partei „Neue Hoffnung“ haben die Karten unter den rechten Parteien im Land neu gemischt. Nun sieht sich Netanjahu einer mächtigen Front innerhalb des rechten Blocks gegenüber. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als eine neue Taktik zu suchen. Ungewiss ist auch, ob die orthodoxen Knessetparteien Netanjahu treu bleiben, obwohl sie von ihm enttäuscht sind. Obendrein fehlt der übliche Beistand aus Washington.

Wenn die kommenden Wahlen kurz vor Pessach im März 2021 ungefähr so ausgehen, wie es die Umfragen in den letzten Tagen voraussehen, dann ist der rechte Block nicht mehr in Netanjahus Händen. Auch wenn der Likud gemäß FM103 und anderen Umfragen noch immer die führende Partei (25) ausmachen, so folgt mit 22 Mandaten die Neue Hoffnung, danach Jamina (15), Jesch Atid (15), Arabische Liste (11), Schass (8), Vereinte Torah (7), Israel Beteinu (7), Meretz (4) und Blauweiß mit nur noch 4 Mandaten.

Gideon Saar hat...

Israel Heute Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied

  • Alle Mitglieder-Inhalte lesen

    Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!

  • Kostenlose Zoom-Veranstaltungen

    Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!

  • Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben

    Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!