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MitgliederNetanjahu warnt Iran vor „unerträglichen Konsequenzen“

Israel-Heute-Korrespondent Itamar Eichner über Netanjahus Warnung an Iran, die Ankunft von Steve Witkoff und die entscheidenden Tage vor möglichen Gesprächen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einer Pressekonferenz im Büro des Ministerpräsidenten in Jerusalem, 27. Januar 2026. Foto: Noam Revkin Fenton/POOL

Der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff, wird am Dienstag in Israel eintreffen und hier Gespräche mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Generalstabschef Ejal Zamir und Mossad-Chef David (Dedi) Barnea führen. Auf der Tagesordnung stehen zwei brennende Themen.

Das erste ist die zunehmende Instabilität der Sicherheitslage im Gazastreifen: Terroristen kommen aus einem Tunnel, die israelische Armee tötet Dutzende Menschen – darunter auch Zivilisten. Der Geschäftsführer des „Board of Peace“ (Friedensrat), Nikolai Mladenow, verurteilt beide Seiten und ruft zur Zurückhaltung auf. Die IDF wiederum erläutert, dass sich die Hamas stärkt und enorme Geldsummen verdient – auf Kosten einer ungewöhnlich hohen Zahl von Hilfslieferungen, die die Hamas stiehlt. In Washington heißt es genau deshalb, man müsse in Phase zwei übergehen.

Israel ermöglicht die Öffnung des Grenzübergangs Rafah und erlaubt erstmals auch die Ein- und Ausreise von Zivilisten. Das ist erst der Anfang. Doch entscheidende weitere Schritte liegen noch...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Netanjahu warnt Iran vor „unerträglichen Konsequenzen“”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Das iranische Regime ist in der Endphase seiner Agonie und das wissen die auch alle, wenn auch oft unbewusst. Weil sie ohnehin keinen Ausweg mehr sehen, verhalten sich viele Politiker so irrational. Es ist Trotz, aber auch Angst, weil sie sich stärker wähnen, wenn sie der Großmacht weiterhin die Stirn bieten. Sie denken, darin würde ihre Ehre liegen.

    Das Ende dieser Haltung wird das Regime zu Fall bringen, denn das Wettern gegen die ungerechten äußeren Feinde war von Beginn an, d.h. seit der sog. islamischen Revolution, das verbindende Element. Diese Gemeinsamkeit seiner Anhänger hat das Regime zusammengehalten. Dadurch wirkten die Eliten wie ein verschworener Haufen, der, wenn man nur weiter zusammenhält, alle Widrigkeiten überstehen kann.

    Durch diese Fokussierung nach außen konnten sich die ganzen Probleme im Innern anhäufen und diese waren den meisten Regimetreuen egal weil angeblich fremdverursacht von eben diesem Feind und seinen (natürlich) ungerechten Sanktionen. Niemand fühlte sich richtig dafür verantwortlich. Sie sagten sich eher, dass sie den Feind nur besiegen müssten, damit sich alle Probleme des Landes auf einen Schlag nivellieren.

    Jetzt kommt für dieses Regime das böse Erwachen in der Realität und es wird niemand kommen, um sie vor dem jetzt nahenden Untergang zu retten. Sie beteten für den Tod und den Untergang anderer, also ist es Tod und Untergang, was sie ereilt. Sie hätten es wissen müssen, aber bei solchen Leuten findet sich keine Weisheit und kein Verstand. Man kann mit ihnen auch nicht verhandeln, denn sie ändern sich nicht, die Ideologie und das Widerstands- und Feind-Denken bliebe immer erhalten. Darum müssen sie gehen.

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