Am Montag empfing Ministerpräsident Netanjahu in seinem Büro in Jerusalem eine Delegation von 25 Ministern und Abgeordneten. Das Treffen fand unter der Schirmherrschaft der Israel Allies Foundation statt, die sich in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regierungen weltweit für Israel einsetzt.
Gegenstand des Treffens war eine Erklärung der Israel Allies Foundation, die sich gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes ausspricht, nach welcher Produkte aus den Gebieten Judäa und Samarias und der Golanhöhen besonders gekennzeichnet werden sollen. „Nie wieder dürfen die Nationen zu einem Boykott gegen das jüdische Volk schweigen“, hieß es in der Erklärung, die von allen 25 Ministern und Abgeordneten unterschrieben wurde.
Unter den Vertretern waren der Präsident der Israel Allies Foundation, Josh Reinstein, der Oppositionsaußenminister Venezuelas, der estnische Volkswirtschaftsminister, ein Mitglied des Außenministeriums aus Nordmazedonien, der bisherige Verteidigungsminister aus Rumänien, der ehemalige Außenminister Kroatiens und der gewählte Präsident Guatemalas.
Die Minister und Abgeordneten präsentierten Ministerpräsident Netanjahu ihre Unterschriften unter der Erklärung. „Es gibt zwei Arten von Freunden“, sagte der Ministerpräsident. „Freunde auf der Grundlage von Interessen und Freunde auf der Grundlage von Werten. […] Das Besondere an dieser Gruppe ist, dass sie in erster Linie auf gemeinsamen Werten basiert.“
Er fuhr fort, dass, auch wenn Israel in der Welt verleumdet und verunglimpft wird, diese Gruppe die Wahrheit kennt. „Es gleicht nichts, was damit vergleichbar ist, im Angesicht von Lügen die Wahrheit zu sprechen.“
Ministerpräsident Netanjahu nahm auch Bezug zur jüngsten Erklärung der US-Regierung, die jüdischen Siedlungen als legal anzusehen. Er erklärte, dass diese Entscheidung ein wichtiger Schritt zur Wahrheit sei und die wichtigen historischen Fakten widerspiegelte. Israel sein keine Besatzer- und Eroberernation und würde auch niemanden verdrängen. Doch genauso würde sich auch Israel nicht verdrängen lassen.
Zum Abschluss forderte Ministerpräsident Netanjahu die Besucher auf, auch weiterhin Israel zu unterstützen und hinter Israel und der Wahrheit zu stehen





Der Begriff „Demokratie“ wird oft falsch ausgelegt; z.B. kann niemand den Israelis die Verhältnisse in den USA vorschreiben; die Mehrheit der Bevölkerung dort kann andere Vorstellungen haben als die in Israel, und daher muss jedes Land die Vorstellungen umsetzen, die sein Volk durch seine Mehrheit bestimmt.