Netanjahu: „Kein Waffenstillstand ohne Stopp der Feuerdrachen“

Ministerpräsidente Benjamin Netanjahu hat heute betont, dass Israel auf keinen Fall einem Waffenstillstand zustimmen werde, wenn dieser nicht auch einen totalen Stopp der Feuerdrachen und Ballons beinhalte.

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Ministerpräsidente Benjamin Netanjahu hat heute betont, dass Israel auf keinen Fall einem Waffenstillstand zustimmen werde, wenn dieser nicht auch einen totalen Stopp der Feuerdrachen und Ballons beinhalte. AUs dem Gazastreifen gab es Stimmen, wonach der Waffenstillstand nur ein stufenweises ende der Feuerdrachen beinhalte, es also noch zu weiteren Brandanschlägen kommen könnte.

„Ich habe gehört, dass der Waffenstillstand die Fortsetzung des Drachen- und Ballon-Terrors erlauben würde, Das ist nicht wahr“, sagte Netanjahu zu Beginn der heutigen Kabinettssitzung. „Wir sind nicht dazu bereit, Angriffe aud uns zu dulden, und werden dementsprechend reagieren.“

Heute früh wurden bereits drei Brände in der Umgebung des Kibbutz Erez durch neue Feuerdrachen ausgelöst.

Verteidigungsminister Avigdor Lieberman sagte, die israelische Armee werde weder Drachen noch Raketen akzeptieren. „Wir haben ein stürmisches Wochenende hinter uns“, sagte der Minister. „Für den Rest der Woche haben wir keinerlei Absicht, Raketen, Drachen, Drohnen oder andere Dinge zu akzeptieren. Die Hamas hat einen ernsten Schlag erlitten. Es wurden Angriffstunnel, Waffenfabriken und -Lager zerstört“, erklärte er weiter.

Weiter erwähnte Lieberman, dass 90 Prozent der aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossenen Raketen entweder auf offenem Gelände oder vom Iron Dome abgefangen worden seien. „Doch auch die Raketen, die israelisches Gebiet getroffen haben, die Sirenen und die Menschen, die in die Sicherheitsräume rennen müssen, Das ist eine unlogische Realität, mit der wir uns nicht abfinden werden“, sagte er. „Ich hoffe, dass die Hamas nun Schlussfolgerungen ziehen wird, und wenn nicht, dann wird sie einen teuren Preis dafür bezahlen müssen“, warnte Liebermann.

Bild: Beginn der heutigen Kabinettssitzung (Foto: Alex Kolomoisky/POOL)

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