Nicht wenige messianische Juden in Israel erleben Diskriminierung. Sie geht von Einzelpersonen, von Medien oder sogar der Regierung aus. Das Caspari Center in Jerusalem zeichnete die Entwicklung anhand israelischer Zeitungsartikel der Jahre 1979 bis 2016 nach. Israel Heute bringt eine Reihe, die erstmals in Mishkan veröffentlicht wurde, einem Forum über das Evangelium und das jüdische Volk.
Das Ringen um messianisch-jüdische Identität
Auf einer messianischen Konferenz in Tel Aviv 2002 fasste Joseph Shulam die Identitätskrise in einem Satz zusammen: „Wir sind oft zu jüdisch für die Christen und zu christlich für die Juden!“1 Das hebräische Wort für die Christen, „Notzrim“, ist in Israel negativ konnotiert. Viele jüdische Gläubige in Jeschua wollten lieber „messianische Juden“ genannt werden. Ungeachtet dieses gemeinsamen Glaubens mit heidnischen Christen akzeptieren messianische Gläubige ihre Identität als Juden, begehen oft die jüdischen Feiertage und halten sich manchmal an Gesetze aus dem Tanach, dem Alten Testament.
„Es gibt keine messianischen Juden.“
Diese These...
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