Entgegen dem bekannten Sprichwort „Wenn die Kanonen donnern, schweigen die Musen“ fand in der anglikanischen Christuskirche in der Jerusalemer Altstadt, auch bekannt als Immanuel-Gelände, eine festliche Kulturveranstaltung statt. Am Donnerstag, dem 24. Februar 2022, dem Tag, an dem Russland brutal in die Ukraine einmarschierte, wurde an diesem Ort der Eröffnungsabend einer neuen Ausstellung zur messianisch-jüdischen Geschichte abgehalten.
Vor Beginn des offiziellen Programms führte ich ein Interview mit Idan Pinhas und Iris Asseo, die zu dem Team gehören, das die Ausstellung geplant und organisiert hat. Sie teilten freundlicherweise ihre Erfahrungen darüber mit, wie man eine Geschichte von zwei Jahrtausenden auf 6 Paneele von jeweils etwa 2 Quadratmetern komprimieren kann.
Ein herausforderndes Projekt
Zu dem gesamten Team, das die neue Ausstellung zusammengestellt hat, gehörten auch Rafi Hannukah aus Jerusalem und Nina Gregulia, eine sachkundige ukrainische Freiwillige, die mehrere Sprachen beherrscht und nun in ihr Heimatland zurückgekehrt ist. Obwohl sie als Museumskuratoren unausgebildet und keine professionellen...
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