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Messianisch israelisches Lobpreiskonzert sabotiert

Wütende orthodoxe jüdische Demonstranten versuchten, ein messianisch-jüdisches Konzert in hebräischer Sprache zu stören.

messianisch
Bild: Pexels/Suvan Chowdhury

Am vergangenen Donnerstagabend versuchte ein wütender orthodoxer jüdischer Mob, ein lokales messianisch israelisches Konzert in der Innenstadt von Jerusalem zu stören.

Nicht nur das, die orthodoxe Gruppe versuchte auch, die Veranstaltung als Missionierung israelischer Kinder darzustellen.

Dieser Vorwurf ist schlichtweg falsch.

Das Konzert war die Fortsetzung einer Reihe von Musikkonferenzen, die darauf abzielen, die Qualität und Quantität von Lobpreis- und Anbetungsliedern in hebräischer Sprache zu erhöhen, die in den israelischen messianisch-jüdischen Gemeinden geschrieben und gesungen werden. Die populäre Initiative begann vor über einem Jahrzehnt. Sie besteht darin, Lieder zu sammeln und auszuwählen und dann etwa alle zwei Jahre ein aufgezeichnetes Live-Konzert zu veranstalten. Die Konzerte füllen ein Auditorium mit 600 Plätzen und werden auf YouTube millionenfach angesehen.

Diejenigen, die am Donnerstag an den beiden Konzerten teilnahmen, mussten sich einem Spießrutenlauf durch junge Orthodoxe stellen, die von ihren Anführern in einen Zustand der Angst und Feindseligkeit versetzt worden waren. Di eAngst geht auf die antisemitische Geschichte der europäischen Kirchen zurück, in der Juden über Jahrhunderte hinweg verfolgt, zum Christentum gezwungen und vertrieben wurden.

Dutzenden von Demonstranten gelang es zeitweise, den Eingang unter Gedränge und lautstarker Einschüchterung zu blockieren. Ein Polizeiaufgebot war anwesend, erlaubte den Gegnern jedoch zeitweise, fast bis zu den Türen des messianischen „Pavillons“ zu drängen. Der Pavillon befindet sich im überdachten Einkaufszentrum des Klal-Gebäudes, nur einen Steinwurf vom Mahane-Jehuda-Markt im Freien entfernt.

Angesichts der teilweisen Blockade leiteten die Organisatoren des Konzerts die Karteninhaber zeitweise durch einen Seiteneingang in den Saal.

Trotz erheblicher Widerstände und Einschüchterungen fand die Veranstaltung dennoch statt.

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Messianisch israelisches Lobpreiskonzert sabotiert”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Das ist heftig und traurig, wie die Orthodoxen sich Gott in den Weg stellen als Diener Satans. Der Talmud ist Okkultismus und das wissen die orthodoxen Juden genau. Kein Wunder, warum Gott immer noch so viele Terroranschläge in Israel zulässt. Daran sind die Orthodoxen sowie Schwulen und Lesben Schuld. Die orthodoxen Juden sollten bei den Pride-Märschen mal solch einen Aufstand machen.

  2. Zeev Baranowski sagt:

    Das Handeln der Orthodoxen ist garantiert unverständlich.
    Sie sollten sich doch damit zufriedengeben geben, dass die christliche Jesus-Missionierung ISRAELs sowieso ein Schuss in den Ofen war und ist.
    Die bereits vor über 50 Jahren heiden/christlich charismatischen VISIONEN haben sich als menschliche Erfindung der Heiden-Christen bewiesen.
    Der Anteil von 0,5 Promille “Messianische”-Juden heute in ISRAEL ist der faktische Beleg dafür.
    LG Zeev

  3. marie.luise.notar sagt:

    Jes 51:7 Höret mir zu, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist! Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen; und wenn sie euch lästern, verzaget nicht!

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