MitgliederJudentum versus Säkularismus: Gibt es im jüdischen Staat Platz für beide?

Messianisch-jüdische Leiter über Thora, Rabbinat und Neues Testament

von Oriel Moran | | Themen: Messianer, Jüdischer Staat
Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Zwischen orthodoxen Juden und der säkularen Gesellschaft in Israel besteht eine ständige Spannung in Bezug auf die Trennung von Staat und Religion. Orthodoxe Juden sind der Meinung, dass sich die Nation an das jüdische Gesetz halten sollte, während säkulare Juden mit dem Argument kontern, dass Israel als demokratischer Staat nicht von der Religion kontrolliert werden sollte.

13 Prozent der israelischen Bevölkerung sind orthodox, 40 Prozent säkular. Dass aber automatisch der gewichtigere Part dieses Tauziehen gewinnt, trifft nicht zu. Seit Jahrzehnten üben orthodoxe Juden politisch und gesellschaftlich Macht aus, indem sie Gesetze zugunsten des jüdischen Glaubens erlassen, vom Verbot des Verkaufs ungesäuerter Speisen während des Pessachfestes über das Verbot öffentlicher Verkehrsmittel am Sabbat bis hin zur Kontrolle der zivilen Ehegesetze.

Die Wahl von Naftali Bennett zum Ministerpräsidenten im Jahr 2021 brachte eine Wende. Wichtige Staatsangelegenheiten wurden in die Hände liberaler Politiker gelegt, während die orthodoxe Gemeinschaft im Umbruch ist. Viele säkulare Juden halten das jüdische Recht und die jüdischen Traditionen für primitiv, nichtssagend und sexistisch....

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