Können es sich demokratische Gesellschaften leisten, Bewegungen zu ignorieren, deren Macht nicht in dem liegt, was sie zerstören, sondern in dem, was sie stillschweigend umgestalten?
Meinungen
Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Warum wurde ein Angriff zur Vernichtung des Mullah-Regimes in Teheran erst einmal abgesagt oder, feiner formuliert, warum wird den Mullahs eine zweite Chance gegeben? Aus meiner Sicht macht das einfach keinen Sinn.
Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner analysiert die massiven Proteste im Iran, die Drohkulisse von Präsident Donald Trump und warum ein amerikanischer Militärschlag zwar vertagt, aber keineswegs vom Tisch ist.
Die harte Rhetorik des Präsidenten reicht nicht aus, wenn die Regierung eine Gelegenheit verstreichen lässt, die Mullahs zu stürzen, und sich dafür entscheidet, die Hamas überleben zu lassen.
Der hohe Einsatz im Iran
Ein Ende des islamischen Regimes in Teheran würde helfen, den moralischen Kompass des Westens neu auszurichten.
Während das Massaker an Demonstranten weitergeht, greifen Irans Machthaber auf ein bekanntes Propaganda-Drehbuch zurück: Verbrechen leugnen, Schuld umkehren und internationale Maßnahmen hinauszögern.
Während der Chor der Kulturschickeria die palästinensische Sache preist, herrscht zu Iran dröhnendes Schweigen.
Die Bewegung, die massenhaft auf die Straße ging, um den Staat Israel dafür zu dämonisieren, dass er sich verteidigt, zeigt kein Interesse am Abschlachten von Iranern. Vielleicht, weil man es hier nicht den Juden anlasten kann.
Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Ein Schicksal, zwei Wege. Es ist der Moment der Wahrheit. Während im Iran ein Volk unter Lebensgefahr die Ketten einer nuklearen Tyrannei sprengt, versinkt der Gazastreifen in medialer Bedeutungslosigkeit.



