Am 18 Januar feiern die orthodoxen Christen das sogenannte Epiphany-Fest, die Taufe Jesu. Die Feier findet genau an dem Platz statt, wo Jesus getauft worden sein soll, in Qasr el Yahud am Jordan-Fluss in der Nähe von Jericho nördlich des Toten Meeres.
Mehr 7000 Pilger versammelten sich gestern genau dort. Angeführt wird die Zeremonie vom griechisch-orthodoxe Patriarchen von Jerusalem Theophilos III. Während der Feier gehen die Gläubigen in das Wasser des Jordan-Flusses, wo sie singen und beten.
Die Taufstätte in Qasr es Yahud ist ein besonderer Ort, der für das Christentum heilig ist. Der Jordan fließt dort die Ebenen Jerichos und ist wie ein Faden des Lebens mitten in der Wüste. Zahlreiche Pilger besuchen diese Stätte jedes Jahr, um sich im Wasser des Jordans taufen zu lassen, so wie vor 2000 Jahren Johannes der Täufer Jesus genau an diesem Ort getauft haben soll.

Sa’ar Kfir, Leiter der Stätte, sagte: “Der Ort hat heute mehr als 7000 Besucher aufgenommen, im gesamten Jahr 2017 besuchten 630.000 Pilger die Taufstätte. Wir von der Behörde für Parks und Natur haben uns auf diesen Tag vorbereitet, um den Besuchern ihren Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Ich freue mich darüber, dass die Pilger gekommen sind und die Möglichkeit hatten, in das Wasser des Jordans einzutauchen und zu beten. Sogar das Wetter war sonnig und angenehm.”
(Foto: Yaniv Cohen/Park- und Naturbehörde)




