Viele Menschen kennen unseren Vater Ludwig Schneider aus ganz unterschiedlichen Zeiten. Er war immer viel unterwegs und bewegte durch seine Vorträge viele Menschen dazu, in Bezug auf Israel umzudenken. Israels Hauptrolle endet nicht in der Bibel, sondern ist bis in unsere heutige Zeit relevant. Dies erklärte er unterwegs auf Reisen in Gemeinden und Kirchen, via blauen „Nachrichten aus Israel“ Presseblättern, den „Stimme aus Jerusalem“ Telefonnachrichten, dem Israel Heute Magazin, im Internet, via Bibel-TV und Vorträgen in der Jerusalemer Redaktion. Seine Liebe für Israel und Gottes Wort bewegte sein Herz.
Ludwig kam 1941 in Magdeburg zur Welt. Seine Eltern mussten mit ihm und seinem Bruder vor den Nationalsozialisten fliehen. Nur einen siebenarmigen Leuchter und eine Hawdala-Besamimbüchse konnten die Eltern auf der Flucht mit sich nehmen. Der Leuchter steht noch heute auf Ludwigs Schreibtisch in Jerusalem. Ein Pfarrer rettete die junge Familie und versteckte sie im Hinterhof einer Kirche.
Sein Judentum haben die Eltern ihm als Kind verschwiegen. Es war ein gläubiger Jude, der ihn später zum Glauben an den Messias führte. 1965, nach der Hochzeit mit...
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