(JNS) Wer das ikonische Einkaufszentrum Dizengoff Center in Tel Aviv betritt, kann kaum erahnen, dass tief darunter, auf Parkebene minus vier, eine eigene kleine Stadt entstanden ist.
Drei Wochen nach Beginn des Krieges mit dem Iran sind die Menschen in Tel Aviv erschöpft davon, ständig zwischen ihren Wohnungen und Schutzräumen hin- und herzuwechseln – oder, für manche, zu öffentlichen Schutzräumen mehrere Straßen entfernt zu laufen.
Auf Ebene minus vier wurden Zelte aufgestellt und gemeinschaftliche Bereiche aus Gartenstühlen, bunten Decken und Kinderzeichnungen geschaffen. Die Geräuschkulisse von spielenden Kindern und bellenden Hunden wird von Musik überdeckt. Der Bereich wirkt sauber, und die Nachbarn in den provisorischen Quartieren dieser improvisierten unterirdischen Stadt begegnen sich trotz der schwierigen Umstände respektvoll und hilfsbereit.
Vor allem aber können Familien hier nachts durchschlafen, ohne ständig in Deckung rennen zu müssen.
Am Dienstagabend findet im Zentrum des Parkdecks eine Singles-Veranstaltung unter dem Titel „Love in the Bomb Shelter“ (Liebe im Luftschutzraum) statt – mit Getränken,...
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