Besonders in Kriegszeiten haben wir Israelis das Gefühl, allein gegen die Welt zu stehen und im aktuellen Konflikt ist dies noch stärker zu spüren als je zuvor. Die UN, der Internationale Gerichtshof, verschiedene Länder und Promis, alle haben sich scheinbar gegen den jüdischen Staat verschworen.
Da tut es sehr gut, wenn man daran erinnert wird, dass es auch Menschen im Ausland gibt, die nicht nur auf unserer Seite stehen, sondern sogar für uns beten. Das haben letzte Woche Soldaten einer Panzereinheit im Gazastreifen gespürt, als wir ihnen einige Briefe zugestellt haben, die Israel Heute-Leser für sie geschrieben hatten.

Unser Kollege Rami Levi, der seit Ausbruch des Krieges große Transportwagen mit Panzern durch das Land fährt, hat 50 Briefe an eine Kampfeinheit geliefert, die im Gazastreifen stationiert ist. Zuvor hatten wir einige E-Mails unserer Leser aus dem Deutschen, Englischen und Holländischen ins Hebräische übersetzt und ausgedruckt. Ich muss zugeben, dass ich bei dieser Arbeit von der Liebe und Unterstützung der Absender sehr gerührt war, aber für die Soldaten war dieses Gefühl weitaus stärker.
Unsere Soldaten im Gazastreifen verstehen sehr gut, dass sie nicht nur für ihr Land und ihre Familien kämpfen, sondern auch für den Gott Israels und gegen das Böse, das die gesamte Welt bedroht. Nach dem Lesen der Briefe verstehen sie jetzt jedoch auch, dass sie dabei nicht allein sind. Die Unterstützung der Israel Heute-Leser hat die Soldaten tief berührt. Vor allem freut sie die Tatsache, die in fast jedem Brief erwähnt wurde: dass für sie gebetet wird.

„Vielen Dank an Israel Heute, ihr habt mein Herz berührt“, so einer der Soldaten zu Rami. „Danke an unsere Freunde im Ausland“, erklärte ein anderer Soldat. „Wir lieben euch!“
50 Soldaten haben jetzt einen Brief eines Unterstützers aus dem Ausland, der ihnen auch in schwierigen Zeiten Kraft geben wird. Wir haben jedoch hunderte Briefe aus aller Welt erhalten, die wir noch zustellen müssen. Wir warten nun darauf, dass Rami wieder in unserer Redaktion in Jerusalem vorbeifährt und neben seinen Panzern auch einige Briefe für unsere tapferen Soldaten mitnimmt.




