Künstliche Insel vor Gaza

Vor 5 Jahren entstand unter Leitung des Verkehrsministers und Kabinettmitglieds Israel Katz die Idee, vor der Küste Gazas eine künstliche Insel zu errichten und dort einen Hafen und später auch einen Flughafen für die Palästinenser zu bauen.

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Vor 5 Jahren entstand unter Leitung des Verkehrsministers und Kabinettmitglieds Israel Katz die Idee, vor der Küste Gazas eine künstliche Insel zu errichten und dort einen Hafen und später auch einen Flughafen für die Palästinenser zu bauen. Damit wollte man der ausländischen Kritik bezüglich der Blockade des Gazastreifens entgegentreten und den Palästinensern die Möglichkeit geben, den Gazastreifen verlassen zu können. Nun ist der Plan wieder aktuell geworden, nachdem zahlreiche internationale Medien über den Plan der Insel berichtet hatten, unter anderem die Washington Post, die New York Times und andere.

Am Montag hat Israel Katz das Programm Korrespondenten der ausländischen Presse vorgestellt und erklärt. Er erklärte, dass der Plan einer Insel die schwere Situation im Gazastreifen erheblich erleichtern und den Streifen mit dem Rest der Welt verbinden würde, ohne die Sicherheit Israels zu gefährden. Der Plan besteht aus dem Bau einer 8 Quadratkilometer grossen Insel, die mit Gaza mit einer 4,5 km langen Brücke verbunden sein wird. Auf der Brücke sollen die Sicherheitskontrollen durchgeführt werden. Die Insel soll unter internationaler Kontrolle gestellt werden. Weiter sagte der Minister, dass Israel keine Einwände gegen eine Lockerung der Blockade zum Gazastreifen hätte, wenn die Sicherheitsinteressen gewährleistet seien.

Die Insel würde in internationalen Gewässern gebaut werden und somit den Palästinensern wirtschaftliche Unabhängigkeit garantieren, während die Sicherheit Israels garantiert wäre. Israel Katz hat sich vorgenommen, den Plan für die Insel nun voranzutreiben, nachdem der Bau der Insel auch von den israelischen Sicherheitsbehörden unterstützt wird und die Europäische Union sich interessiert zu dem Plan geäussert hat.

Auf der palästinensischen Seite wiederum wird der Plan skeptisch aufgenommen. Dort befürchtet man,dass das eigentliche Ziel so einer Insel eine noch grössere Trennung zwischen dem Gazastreifen und Judäa und Samaria sei.

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