Ich kann mich noch gut erinnern an die Zeit vor dreizehn Jahren: Der Iran reicherte Uran an, schon damals in alarmierendem Ausmaß. Es war zu dieser Zeit schon klar, dass es sich nicht um ein ziviles nukleares Programm handelte. Israels Besorgnis brachte schon damals folgende Überlegungen auf:
- Sollen wir bombardieren?
- Können wir bombardieren?
- Würden wir überhaupt Erfolg haben?
- Wer würde uns unterstützen?
- Wer würde sich gegen uns stellen?
Meine Besorgnis wegen des Irans und die Entscheidung zum Bombenangriff veranlassten mich, im August 2012 an einer symbolischen Versammlung von 75 Männern an der Quelle Gideon teilzunehmen. Wir wollten an Gideon erinnern, der mit nur 300 Kämpfern gegen mehr als hunderttausend Midianiter gezogen war. Wir wollten beten angesichts der iranischen Bedrohung, wollten etwas unternehmen. Symbolisch bliesen wir ins Horn wie Gideon. Ich stellte mir vor, dass in diesem Moment F-16-Jets über uns hinweg nach dem Iran fliegen, um die Nuklear-Zentrifugen zu bombardieren…
Es...
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