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Abbas ordnet Verfahren wegen Mohammed-Zeichnung an

Es ist noch nicht einmal einen Monat her, da marschierte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen mit den Staatschefs der westlichen Welt durch Paris. Nach dem islamistischen Attentat auf das Satiremagazin Charlie Hebdo, das Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, demonstrierten rund eine Million Menschen gemeinsam für die Pressefreiheit (Foto). Der selbe Mahmud Abbas ordnete nun eine Untersuchung gegen die palästinensische Zeitung Al Hayat al Dschadida an. Der Vorwurf: Abdruck einer Mohammed-Zeichnung.

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Ausschreibungen für neue Siedlerhäuser ärgern die USA

Nach Berichten über Baupläne und Ausschreibungen für 450 neue Häuser in Jüdäa und Samaria hagelt es internationale Kritik an der israelischen Regierung. Ein Sprecher des Weißen Hauses unterstrich die ablehnende Haltung der USA. Israelische Bauten außerhalb der Waffenstillstandslinie von 1967 seien „illegal und kontraproduktiv für eine Zwei-Staaten-Lösung“. Ein Sprecher der israelischen Regierung hält die Aufregung für einen Sturm im Wasserglas: Die strittigen Pläne seien nicht neu, sondern auch den Palästinensern längst bekannt.

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Palästinensischer Brandbomben-Werfer von Soldaten erschossen

Ein 19 Jahre alter Palästinenser wurde am Samstagabend von israelischen Soldaten erschossen, als er im sogenannten Westjordanland einen Brandsatz auf ein Auto werfen wollte. Der Vorfall ereignete sich in Yitzhar, südlich von Nablus. Ein Komplize des Attentäters erlitt einen Schuss ins Bein und wurde nach kurzer Verfolgungsjagd festgenommen. Die Armee hatte Spezialkräfte an der Straße stationiert, weil es dort in den vergangenen Wochen Dutzende von Angriffen mit Steinen und Brandbomben auf jüdische Fahrzeuginsassen gegeben hatte.

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Millionenschulden: Israel schaltet Palästinensern den Strom ab

Die Palästinensische Autonomiebehörde bekommt von den israelischen Elektrizitätswerken von Februar an nur noch zwei Stunden täglich Strom geliefert – eine Stunde am Morgen und eine am Abend. Damit werden die bisherigen Stromlieferungen halbiert. Mit diesem Schritt reagiert der israelische Energieversorger IEC auf nicht bezahlte Rechnungen in Höhe von umgerechnet rund 382 Millionen Euro. Heftige Proteste der Autonomiebehörde sind zu erwarten.

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Hamas drillt Jugendliche für den Kampf gegen die Zionisten

Während die Bevölkerung im Gazastreifen beklagt, dass der Wiederaufbau nicht voran kommt, testet ihre Hamas-Regierung Raketen und gräbt neue Terrortunnel nach Israel. Darüber hinaus werden Jugendliche aus dem Gazastreifen mit großem Aufwand für den Kampf gegen die „jüdischen Zionisten“ gedrillt. Rund 10.000 junge Palästinenser im Alter von 15 bis 21 Jahren haben dieser Tage ein Trainingslager der Al Kassam-Brigaden besucht. Im Vordergrund stand die Ausbildung an Schusswaffen.

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Homosexueller Palästinenser: Israel hat mich gerettet

Ein junger Palästinenser, der in Kanada auf Asyl hofft, hat erklärt, dass er nur dank der Barmherzigkeit der Israelis noch am Leben ist. Er berichtete, er sei homosexuell und zum Christentum konvertiert. Mittlerweile nennt sich der 24-Jährige John Calvin. Er ist der Enkel eines Hamas-Kommandeurs im sogenannten Westjordanland – sozusagen „terroristischer Adel“. Schon von klein auf sei er zuhause regelmäßig missbraucht worden, berichtet er.

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Das „Phantom von Gaza“ bekundet seine Anteilnahme

Hat der legendäre Anführer der Kassam-Brigaden, Mohammed Deif, den israelischen Luftschlag während des Gazakrieges überlebt? Ein libanesischer Fernsehsender, der eng mit der Hisbollah-Terrormiliz verbunden ist, berichtete jetzt über einen Trauerbrief, den Deif angeblich an Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah geschickt hat. Darin drücke Deif seine Trauer über den Tod von sechs Offizieren der Hisbollah aus. Sie waren am vergangenen Sonntag bei einem Luftschlag umgekommen, der Israel zugeschrieben wird.

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Potenzielle Entführer geben sich auf Facebook als Frauen aus

Dutzende von israelischen Soldaten sind von Personen mit gefälschten Facebook-Konten angeschrieben worden, die sich als Frauen ausgegeben haben. Dadurch erhofften sie sich, vertrauliche Informationen zu erhalten. Das berichtet Bamahane, ein Magazin der israelischen Armee. Die Armeeführung befürchtet nun, dass Soldaten über das soziale Netzwerk in eine Falle gelockt und entführt werden könnten.

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Unverhohlene Freude über Messerangriff in Omnibus

Nicht nur die Hamas-Führung in Gaza ist begeistert von dem Messerangriff auf die jüdischen Passagiere eines Busses in Jerusalem. Nur wenige Stunden nach dem Anschlag haben Palästinenser eine Karikatur in den sozialen Netzwerken veröffentlicht, die sich dort rasant verbreitete und auch von arabischen Nachrichtenagenturen aufgegriffen wurde. Sie zeigt den feiernden Attentäter mit dem bluttriefenden Messer, der die Stiche auf zehn Zionisten feiert (das war die zunächst von der Polizei gemeldete Opferzahl). Auf einem Schild ist vom „besetzten Tel Aviv“ die Rede.