Natürlich arbeiten Inlands- und Auslandsgeheimdienste fieberhaft daran, potentielle Täter von Anschlägen abzuhalten, und flüchtige Attentäter ausfindig zu machen. Doch auch auf politischer Ebene wird heftig diskutiert, welche Lösungsansätze die richtigen seien.
Konflikt
Der Tag hat gerade begonnen und die erste Terrorattacke fand schon statt. Der Angriff wurde um 8.20 Uhr am Dienstag Morgen an der Tabuach Kreuzung mit einem Auto durchgeführt, das in vier Israelis rammte.
Der israelisch-palästinensische Konflikt meldet sich in den Schlagzeilen zurück. Messerattacken, Straßenkämpfe, Steinwürfe und Molotowcocktails sind momentan tägliche Realität in Israel.
Eine junge Frau wurde bei einem Messerangriff an der Gusch Etzion Kreuzung schwer verletzt und ins Shaarei Zedek Krankenhaus eingeliefert. Soldaten an der Kreuzung haben den Terroristen erschossen.
Update: Eine zweite Person ist ihren Verletzungen erlegen.
Ein Israeli wurde bei einem Messerangriff im Süden Tel Avivs getötet und zwei weitere verletzt. Die Verletzten befinden sich in ernstem und moderatem Zustand.
Die Palästinenser haben zwei neue Navigations-Apps entwickelt, mit denen sie rechtzeitig israelischen Checkposten entkommen können.
Anfang des Monats hat die israelische Knesset eine Mindesthaftstrafe für Minderjährige, die Steine und Brandbomben werfen, eingeführt. Eine wütende palästinensische Autonomiebehörde nannte diese Maßnahmen „übertrieben und rassistisch.“
Das israelische Sicherheitskabinett hat den nördlichen Zweig der Islamischen Bewegung als illegale Organisation eingestuft. Es handelt sich hier um den extremeren Teil der Organisation, der von Scheich Ra’ad Salah aus Umm el Fahm (im Bild) geleitet wird.
Die palästinensische Autonomiebehörde und die Fatah haben auf ihren offiziellen Webseiten die Terroranschläge der „radikalen Dschihadisten“ in Paris verurteilt und sie mit dem „israelischen Terror“ gleichgestellt.



