Der amerikanische Reality-Fernsehstar Kim Kardashian (34) hat zusammen mit ihrem Ehemann, Rapper Kanye West (37) das Heilige Land besucht. Grund ihres Besuches war die Taufe ihrer Tochter North in der Jakobskathedrale im armenischen Viertel der Jerusalemer Altstadt. Bei ihrer Ankunft in den engen Gassen vor der Kirche aus dem 12. Jahrhundert kam es zu heftigem Gedränge. Die israelischen Medien verfolgen ausführlich den Familienausflug von Kim und Kanye. In Jerusalem haben sie bereits die Heiligen Stätte und die Klagemauer besucht. Die beiden amerikanischen Stars aßen gemeinsam mit Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat und dessen Frau Beverly im Jerusalemer Gourmetrestaurant Muna, und zahlten 560 Euro für vier Gäste. In israelischen Medien wurde berichtet, dass Barkat die beiden gebeten hat „Jerusalems Botschafter zu werden“. Geschwätzt wurde über Politik, Konflikt, Musik und Kinder. Nachdem Abendessen kam es in sozialen Medien zu Gerüchten, dass Kanye West ein spontanes Überraschungskonzert am Tower of David geplant habe. Nach einem Soundcheck wurde das Konzert wegen technischer Gründe abgesagt.
In orthodoxen Medien wie in Kikar ärgerte man sich währenddessen über das Dinner im nicht-koscheren Restaurant, so hieß es in der Überschrift: „Barkat lädt die Stars in ein unreines Restaurant ein“. Bevor das Paar heute früh zurück nach Paris geflogen ist, besuchten sie die Jerusalemer Grabeskirche. „Guten Morgen Jerusalem! Wir sind früh aufgestanden um den Platz zu sehen, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde“, hieß Kim Kardashians Morgenbotschaft auf Twitter.
Die israelische Begleiterin von Kim und Kayne war Scharon Schavit: „Das war ein außergewöhnliches Abenteuer. Ich habe unglaublich nette und ehrliche Menschen kennengelernt, die uns gegenüber wirklich zuvorkommend waren. Sie waren von Israel begeistert und haben mir versprochen, dass sie auf jeden Fall bald wieder zurückkehren werden“.
Kardashian kam gestern Vormittag mit ihrer Familie im Privatflugzeug aus Armenien angereist. Gemeinsam mit ihrer Schwester Khloe hatte sie das Land ihrer Vorfahren besucht, um am armenischen Gedenktag zum „Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren“ teilnehmen zu können.




