Jüdische Familie auf dem Weg zur Klagemauer beinahe gelyncht

„Wir waren von jungen Männern umgeben, die voller Hass waren. Ich sah mein Leben vor meinen Augen vorbeiziehen.“

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Terror
Steinewerfende palästinensische Jugendliche bedrohen Israelis. Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90

Ein jüdischer Israeli, seine Frau und ihr einjähriges Baby hätten letzte Woche beinahe mit ihrem Leben bezahlt, nachdem sie beschlossen hatten, die Klagemauer in Jerusalem zu besuchen.

Israel Lafah, ein Einwohner von Beit Shemesh, wollte mit seiner Frau und seinem Baby die heiligste Stätte des Judentums besuchen, um ihren Hochzeitstag zu feiern. Doch dann machten sie einen unbedachten Abstecher in das A-Tur-Viertel in Ostjerusalem. Kurz darauf wurde ihr Fahrzeug mit Steinen und Ziegelsteinen beworfen.

„Wir waren von hasserfüllten jungen Männern umzingelt“, sagte Israel der Nachrichtenagentur Ma’ariv. „Ich sagte zu meiner Frau, wenn wir nicht in den nächsten Sekunden von dort wegkommen, sind wir erledigt. Mein Leben lief vor meinen Augen ab. Es ist immer noch schwer zu verarbeiten.“

Das Ehepaar berichtete, sie seien nicht nur mit Steinen angegriffen wurden, sondern einige der Angreifer versuchten auch, die Autotüren zu öffnen und sie aus dem Fahrzeug zu zerren.

„Ich kenne mich mit den Straßen in Jerusalem nicht aus, also schaltete ich Waze ein, das uns nur durch jüdische Gebiete bis zur Klagemauer zu führen schien“, berichtete Israel. „Aber etwa sieben Minuten vor unserem Ziel wurde die Route geändert. Schon bald standen wir im Stau, und ich sah, wie ein junger arabischer Mann uns als ultraorthodoxe Juden identifizierte. Ich wusste, dass etwas Schlimmes passieren würde.“

Er rief sofort die Polizei an, aber noch bevor diese antworten konnte, schlugen die ersten Steine auf das Auto ein. Bald umringte ein Mob die verzweifelte Familie und Israel gelang es gerade noch, die Türen zu verschließen, bevor mehrere Angreifer versuchten, in das Fahrzeug einzudringen.

„Es war ein erbarmungsloser Angriff“, so der geschockte jüdische Mann.

Die Polizei meldete sich schließlich, konnte die Familie aber nicht erreichen. Nach israelischen Angaben wies ihn ein Offizier an, aufs Gas zu treten, wodurch der Mob gezwungen wurde, zur Seite zu gehen, und die Familie eine nahe gelegene Tankstelle erreichen konnte, wo eine Einheit der Grenzpolizei auf sie wartete.

Der rechtsgerichtete Knessetabgeordnete Itamar Ben-Gvir erklärte, die erschütternde Notlage der Familie Lafah zeige einmal mehr, warum Israel die volle Souveränität über Ostjerusalem und seine Umgebung erlangen müsse.

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