Es ist eine kuriose Tatsache, dass der Begriff „Jude“ im Allgemeinen als abwertend angesehen wird, „jüdisch“ jedoch nicht so sehr.
Aber das war nicht immer der Fall. Jüdische Einwanderer, die nach dem Bürgerkrieg in die Vereinigten Staaten kamen, dachten, dass „jüdisch“ eine zu große Last sei. Sie zogen den Begriff „Hebräer“ oder sogar „Israeliten“ vor.
Die erste Organisation amerikanisch-jüdischer Synagogen hieß Union of American Hebrew Congregations, gegründet in Cincinnati, Ohio (1873). Und das erste amerikanisch-jüdische Rabbinerseminar wurde Hebrew Union College genannt (1875). Zuvor wurde 1854 in Baltimore, Maryland, eine jüdische Version des YMCA gegründet und Young Men’s Hebrew Association (YMHA) genannt.
„Die Vorstellung war, dass die Vorurteile verschwinden würden, wenn die Gemeinschaft das Wort ‚Jude‘ ganz abschaffte“, schreibt der Historiker Jonathan Sarna, Professor für amerikanisch-jüdische Geschichte an der Brandeis University in „When General Grant Expelled the Jews“ (Schocken, 2012).
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




