„Wir waren wie Träumende.“ – „Ist es wahr, der ägyptische Präsident ist wirklich in Israel!?“ – „Der dramatischste Moment in Israels Staatsgeschichte.“ Die Menschen im Volk konnten es kaum fassen, dass Anwar As-Sadat israelischen Boden betratt.
Vier Jahre zuvor hatte er Israel im Jom-Kippur-Krieg überrumpelt, 2600 israelische Soldaten waren damals im Oktober 1973 gefallen. „Israels gefährlichster, erbittertster Feind ist in Tel Aviv gelandet. Auch als ich darüber berichtete, konnte ich es fast nicht glauben“, sagte Schalom Kital, damals Radioreporter für Kol Israel.
Israelische Politiker, Journalisten und Armeeoffiziere erzählten nun in einer Fernsehreportage zum 40. Jahrestag von jenem 19. November 1977, an dem Sadat in Israel landete und in Jerusalem zum israelischen Parlament sprach. Dieser Moment bewegte einfach jeden im Volk. Lässt sich solch ein Ereignis wiederholen?
Mitte November wurde der historische Augenblick im israelischen Parlament gefeiert. „Der Friede zwischen Israel und Ägypten ist stabil. Es ist ein strategischer Friede, gut für beide Länder“, sagte Regierungschef Netanjahu. „Auch wenn es kein perfekter Friede ist, so ist es dennoch ein Friede, der sich lohnt.“ Er machte deutlich, dass er auf einen „palästinensischen...
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